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Mit Konzepten, Ideen und Elan der Zukunft gestellt

Ein wesentlicher Aspekt bei der Erfolgsgeschichte des Kreiskrankenhauses St. Ingbert ist – außer der sehr guten fachlichen Kompetenz und medizinischen Ausstattung – die Vernetzung des Hauses mit vielen Partnern im Gesundheitswesen. Dadurch wird das Kreiskrankenhaus immer mehr in das Bewusstsein gerückt, seine Akzeptanz steigt stetig – ein Vorgang, der Zeit braucht, aber nun endlich an dem Punkt angelangt ist, der wirklich Früchte trägt. Die beiden Geschäftsführer, Wolfgang Steil und Frank F. Banowitz, dazu: „Insbesondere die ständige Optimierung der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten führte nun zu den gewünschten Fallzahlsteigerungen. In diesem Zusammenhang sind das Ambulante OP-Zentrum (AOZ) im Krankenhausgebäude mit den niedergelassenen Ärzten, die Notfalldienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Krankenhausgebäude, die gute Zusammenarbeit mit den Belegärzten und sonstigen Geschäftspartnern, wie niedergelassene Ärzte, hervorzuheben.“

Ein weiterer Aspekt für die positiven Entwicklungen des Kreiskrankenhaus in St. Ingbert ist die Organisation mit kurzen Wegen. Das Kreiskrankenhaus in der Mittelstadt St. Ingbert ist in der Lage, kurzfristig auf Marktveränderungen zu reagieren und wichtige Entscheidungen zeitnah zu treffen. Damit liegt es einer Markt-Analyse zufolge voll im Trend: „Kleinere Krankenhäuser, größere Stationen – ein Trend, der in Deutschland Zukunft haben könnte!“. Krankenhäuser dieser Größenordnung gehören zu den Gewinnern des neuen DRG-Systems, falls sie flexibel und unternehmerisch handeln, die Schwerpunktbildungen richtig gewählt haben, flexible Belegkombinationen gefunden werden, die Organisation zukunftsfähig gestaltet ist und ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Die Geschäftsführung weiter: „Als weiterer zentraler Punkt ist die angegliederte Geriatrische Reha-Klinik zu nennen, die dazu führt, dass ältere Patienten zeitnah in die Geriatrische Reha-Klinik verlegt werden können. Mit diesem saarlandweiten Modellprojekt hat die Kreiskrankenhaus St. Ingbert gGmbH (mehr als 450 Beschäftigte) bereits im Jahr 1998 das von der saarländischen Regierung und den Krankenkassen abgestimmte Konzept der Angliederung einer Geriatrischen Reha-Klinik am Akuthaus erfolgreich umgesetzt.“

In einem Gespräch erläutern die beiden Geschäftsführer gegenüber unserer Zeitung, dass das Haus sehr gut ausgelastet sei. Die Tatsache, dass Patienten bereit sind, auf einen Eingriff zu warten, werten sie als „Kompliment“. Allerdings, erläutern sie, sei diese aktuelle Entwicklung auch das Ergebnis harter Arbeit. Banowitz: „In einem ersten Schritt haben wir die Verweildauer im Krankenhaus extrem reduziert.“ Das Kreiskrankenhaus St. Ingbert liegt weit unter dem Bundesdurchschnitt.

Das sei gelungen, indem interne Abläufe verbessert wurden. Es werde am ersten Tag in der Klinik operiert, sagt Steil. Voruntersuchungen liefen ambulant. Und durch die interdisziplinären Stationen werde die richtige Therapie beim Leiden schneller erkannt. Banowitz: „Wenn jemand mit Bauchschmerzen kommt, schauen Chirurg und Internist gleich beide drauf.“ Durch die Verzahnung werde vermieden, dass der Patient womöglich erst zwei Tage auf der einen Station liege, um dann doch auf der anderen therapiert zu werden.

Die Arbeit der vergangenen Monate und Jahre hat sich ausgezahlt, weitere innovative Konzepte sind in der Umsetzung. Und mit dem neuen Präventionszentrum, einem bundesweiten Modellprojekt, das am 23. März 2006 eröffnet wird ist ein weiterer wesentlicher Schritt zur Zukunftssicherung getan.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017