Nachrichten

Donnerstag, 24. August 2017 · wolkig  wolkig bei 22 ℃ · Sommerkonzerte im Alten Steinbruch16. SchulKinoWoche – Medienbildung außerhalb des KlassenzimmersDie Bremer Stadtmusikanten

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Kinowerkstatt-Programm vom 12. – 15. Juni

Endlich: „Novemberkind“ in der Kinowerkstatt St. Ingbert
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 12. Juni, um 19 Uhr, am Samstag, den 13. Juni, um 21 Uhr, sowie am Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr „Novemberkind“ (Deutschland 2007) von Christian Schwochow mit Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Christine Schorn, Hermann Beyer, Jevgenij Sitochin, Ilja Pletner, Thorsten Merten (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 12)
Der Debütfilm von Christian Schwochow gehört zu den außerordentlichsten deutschen Filmen des Jahres 2007. Die hochspannende und berührende Geschichte von einer jungen Frau, die ihre Mutter sucht, wurde in Saarbrücken beim Filmfestival Max Ophüls-Preis und in Schwerin beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern unter tosendem Applaus mit den Publikumspreisen ausgezeichnet. Der Nachwuchsdarstellerpreis des Schweriner Filmfests ging an Anna Maria Mühe. In der Tat lebt „Novemberkind“ ganz entscheidend von der darstellerischen Leistung Mühes. Die 23-jährige hat nicht nur eine Doppelrolle als Mutter und Tochter zu bewältigen. Mit großer Glaubwürdigkeit zeichnet sie auch die Wandlung der fröhlich-unbeschwerten Landpomeranze Inga zur misstrauischen, innerlich heimatlosen Frau.

Malchow, DDR, 1980. Die 20-jährige Anne (Anna Maria Mühe) versteckt Juri (Jevgenij Sitochin), einen Deserteur der Roten Armee. Die zwei jungen Leute verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe ist bedroht: Juri wird per Haftbefehl gesucht, ihm droht die Todesstrafe. Sie verlassen das Land. Bei ihrer Flucht in den Westen müssen sie Annes sechs Monate alte Tochter
Inga zurücklassen.

Inga (Anna Maria Mühe) wächst bei den Großeltern auf und glaubt, ihre Mutter sei bei einem Badeunfall ertrunken. 25 Jahre später begegnet sie dem Konstanzer Literaturprofessor Robert (Ulrich Matthes), der sie auf die Spuren ihrer Vergangenheit schickt. Er hat Ingas Mutter Anne bei einem seiner Seminare kennengelernt. Zunächst empfindet Inga starke Widerstände.
Doch dann bittet sie Robert, ihr zu helfen. Und so machen sie sich auf den Weg auf eine Reise durch Deutschland, um Ingas Mutter Anne zu suchen …

Klassiker der Konzertfilme: „Stop making sense“
Jonathan Demmes Film „Rachels Hochzeit“ lief gerade in der Kinowerkstatt. Vom selben Regisseur stammt eine klassisch gewordene Popdokumentation: „Stop Making Sense“, ist nun über 20 Jahre alt und gehört immer noch zum besten, was je an Konzertfilm gedreht wurde und läuft am Freitag, den 12. Juni, um 21.45 Uhr, in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Das kongeniale Gespann aus dem Talking Heads Frontman David Byrne und Jonathan Demme („Das Schweigen der Lämmer“ (1991), „Philadelphia“ (1993) ) als Regisseur hat einen echten Klassiker geschaffen, an den kaum eine heutige Band herankommt. Zu Beginn des Konzerts kommt David Byrne mit Guitarre und Radiorekorder auf die Bühne, startet eine Kassette (mit den Drumbeats) und spielt den legendären Psycho-Killer. Dann kommt Tina Weymouth mit dem Bass auf die Bühne und die beiden spielen „Heaven“. Während des Songs werden bereits die Drums für Chris Frantz hereingefahren und so geht das weiter. Zu fast jedem Song kommen zusätzliche Musiker / Instrumente auf die Bühne. Es gibt hier eine Übereinstimmung der Musiker und eine Spielfreude, wie man sie selten zu sehen bekommt. Die teilweise etwas linkischen Bewegungen einzelner Musiker sind sicher mit der Zeit aus der die Aufnahme stammt zu entschuldigen. Für jeden Freund der Musikgeschichte, der Talking Heads sowieso, ein MUSS.

Tsatsiki im Familenkino
Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt im Familienkino am Sonntag, den 14. Juni, um 16 Uhr „Tsatsiki 2 – Freunde für immer“ (Schweden/ Norwegen/ Dänemark, 2001) von Eddie Thomas Petersen. (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: o.A. (wertvoll)) Der 10-jährige Tsatsiki lebt mit seiner Mutter Tina und deren Freund Göran in Stockholm. Im Sommer will die Familie zu Tsatsikis leiblichem Vater nach Griechenland fahren. Doch dann kommt alles anders: Nachdem der schwedische Junge mit dem griechischen Spitznamen in Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse seinen Vater aufspührte, ist er nun auf der Suche nach Freundschaft und Liebe.

„Nachts im Museum, Teil 1“
Ebenfalls im Familienkino läuft am Sonntag, den 14. Juni, um 18 Uhr „Nachts im Museum, Teil 1“ (USA 2006) von Shawn Levy mit Ben Stiller, Robin Williams, Carla Gugino, Kim Raver, Mickey Rooney, Dick Van Dyke, Bill Cobbs, Ricky Gervais, Steve Coogan, Owen Wilson. (FSK: ab 6 – Länge: 108 min.) Gerade startete der 2. Teil von „Nachts im Museum“ – die Kinowerkstatt zeigt noch mal den Überraschungserfolg aus dem Jahre 2006. Eigentlich ist „Nachtwächter im Naturhistorischen Museum“ eine ziemlich gemütliche Art, Geld zu verdienen. Das dachte sich auch der ständig glücklose und gutherzige Träumer Larry (Ben Stiller), als er den Job annahm. Schon seine erste Schicht verläuft deutlich turbulenter als geahnt: denn durch einen unglücklichen Zufall erwachen die Exponate des Museums – darunter alte Mayas, Neandertaler, römische Gladiatoren, Cowboys, die epische Schlachten schlagen wollen, und natürlich das Gerippe eines T-Rex – plötzlich zum Leben. Zu Hilfe kommt Larry nur die Statue von Präsident Roosevelt, der ihm helfen will, das heillose Durcheinander zu beseitigen und das Museum zu retten.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017