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Kinowerkstatt – Programm vom 19. – 21. Juni

Klassiker der Konzertfilme: „Stop making sense“ in der Kinowerkstatt Noch einmal läuft am Freitag, den 19. Juni, um 19:00 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, die klassisch gewordene Popdokumentation: „Stop Making Sense“ von Jonathan Demme. „Stop Making Sense“ ist nun über 20 Jahre alt und gehört immer noch zum besten, was je an Konzertfilm gedreht wurde.
Das kongeniale Gespann aus dem Talking Heads Frontman David Byrne und Jonathan Demme („Rachesl Hochzeit“ (2008) „Das Schweigen der Lämmer“ (1991), „Philadelphia“ (1993) ) als Regisseur hat einen echten Klassiker geschaffen, an den kaum eine heutige Band herankommt. Zu Beginn des Konzerts kommt David Byrne mit Guitarre und Radiorekorder auf die Bühne, startet eine Kassette (mit den Drumbeats) und spielt den legendären Psycho-Killer. Dann kommt Tina Weymouth mit dem Bass auf die Bühne und die beiden spielen „Heaven“.
Während des Songs werden bereits die Drums für Chris Frantz hereingefahren und so geht das weiter. Zu fast jedem Song kommen zusätzliche Musiker / Instrumente auf die Bühne. Es gibt hier eine Übereinstimmung der Musiker und eine Spielfreude, wie man sie selten zu sehen bekommt. Für jeden Freund der Musikgeschichte, der Talking Heads sowieso, ein MUSS.

Wiedersehen mit alten Freunden in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Zu einem Wiedersehen mit alten Freunden, den Sch’tis, läd die Kinowerkstatt am Freitag, den 19. Juni, um 21.45 Uhr, und am Montag, den 22. Juni, um 20.15 Uhr (Beginn 20.30) ein. „Willkommen bei den Sch’tis“ (Frankreich 2008) von Dany Boon mit Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix, Anne Marivin, Philippe Duquesne, Guy Lecluyse, Patrick Bosso, (106 Minuten, Format: 1:2,35, FSK o. A. frei für alle, deutsche Fassung) war der Publikumserfolg in Frankreich mit über 22 Millionen Zuschauern.
Der Postbeamte Philippe Abrams (KAD MERAD) ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben in der Provence, wären nicht die Depressionen seiner wunderschönen Frau Julie (ZOÉ FÉLIX). Ihr zuliebe versucht er, sich an die Riviera versetzen zu lassen, um dort mit Frau und Kind die Sonnenseite des Lebens zu genießen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind ihm – fast – alle Mittel recht, nur leider stellt er sich nicht sehr geschickt an und so kommt, was kommen muss: Er wird versetzt, doch zu allem Unglück keineswegs in den sonnigen Süden, sondern in den Norden Frankreichs. Weil man sich im Süden nur das Schlimmste über diesen dunklen und kalten nördlichsten Landesteil ausmalt, lässt Philippe seine Frau und den Sohn zurück und macht sich, bemitleidet von allen, die er zurücklässt, und ausgerüstet mit einer dicken Daunenjacke und einem Koffer voller Vorurteile, allein auf den Weg nach Bergues – zu den Sch’tis. Dort angekommen merkt er schnell, dass er zwar ihren Dialekt überhaupt nicht versteht, die Menschen aber unglaublich herzlich und liebenswert sind. Zu seinem Erstaunen trifft er auf einen charmanten kleinen Ort, ein warmherziges Team und offene, freundliche Menschen. Der Postbote Antoine (DANY BOON) wird rasch sein bester Freund. Julie indes bereitet ihm an den freien Wochenenden im Süden den Himmel auf Erden, und er ist oben im angeblich barbarischen Norden so glücklich wie nie. Alles läuft bestens – bis Julie eines Tages beschließt, Philippe vor Ort beizustehen. Der sieht sich nun gezwungen, Antoine und dem Rest seiner Mitarbeiter zu gestehen, dass er sie seiner Frau als unzivilisierte Horde beschrieb.

Novemberkind
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Sonntag, den 21. Juni, um 20 Uhr „Novemberkind“ von Christian Schwochow. Der Debütfilm von Christian Schwochow gehört zu den außerordentlichsten deutschen Filmen des Jahres 2007. Die hochspannende und berührende Geschichte von einer jungen Frau, die ihre Mutter sucht, wurde in Saarbrücken beim Filmfestival Max Ophüls-Preis und in Schwerin beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern unter tosendem Applaus mit den Publikumspreisen ausgezeichnet.
Jahre nach dem Mauerfall erfährt die junge Inga (Anna Maria Mühe), dass ihre Mutter sie bei der Flucht nach Westdeutschland in der DDR zurückgelassen hat. Literaturprofessor Robert (Ulrich Matthes) ist Ingas Mutter nach ihrer Flucht in den Westen begegnet. Mit seiner Unterstützung setzt sich Inga auf die Spur ihrer Mutter… Anna Maria Mühe spielt die weibliche Mutter-Tochter-Doppel-Hauptrolle und hat sich damit endgültig in die erste Liga der deutschen Schauspielerinnen katapultiert. „Novemberkind“ ist ein bemerkenswerter Film; man mag kaum glauben, dass es sich dabei um Schwochows Diplomfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg handelt. Er wird dem Regisseur viele Türen öffnen, so nachdrücklich hat dieser damit sein Talent unter Beweis gestellt, so souverän vermag Schwochow zu inszenieren und seine Darsteller zu führen.

„Vorstadtkrokodile“ im Kinowerkstatt – Familienkino.
In der Kinowerkstatt St. Ingbert läuft im Familienkino am Sonntag, den 21. Juni, um 16 Uhr „Die Vorstadtkrokodile“ (Deutschland, 1977), die erste Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Max von der Grün, Regie: Wolfgang Becker.(BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren, FSK: o.A.) Die Krokodilbande nennt sich eine Clique von 13- bis 15-jährigen Mädchen und Jungen. Das Krokodil ist ihr Erkennungszeichen und ihr Spielplatz und Treffpunkt ist eine selbstgebaute Hütte auf dem Gelände einer alten Ziegelei. Wer in die Bande aufgenommen werden will, muss zuvor eine Mutprobe ablegen. Kaum hat Hannes dies Prüfung bestanden, machen die Krokodiler eine spannende Entdeckung: Anscheinend nutzt eine Einbrecherbande, die derzeit in der Stadt von sich reden macht, das verlassene Ziegeleigelände als Warenlager. Sogleich nimmt die Krokodilbande die Verfolgung der Diebe auf. Als sich die Ereignisse auf dem alten Ziegeleigelände überschlagen, wird ihnen ausgerechnet Kurt, ein Junge im Rollstuhl, dem sie anfangs skeptisch begegneten, zu einer ungeahnten Hilfe.
Pressezitate:
„Frisch und frech inszenierter Abenteuerfilm für Kinder, der vor allem von den hervorragenden Laienschauspielern lebt, die entscheidend zur Authentizität des Millieus beitragen. Die geschickt eingesetzte Musik und pfiffige Ideen sorgen für beste Unterhaltung mit Niveau.“
(Quelle: Zweitausendeins Filmlexikon)

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