Nachrichten

Dienstag, 22. August 2017 · sonnig  sonnig bei 15 ℃ · Pflegemedaille 2017 – Jetzt bewerbenPhilosophie im Kino: The Girl KingDorffest mit Kirmes

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Barock – Zu Fuß und mit dem Bus durch eine Epoche

In der Zeit des Barocks erlebte die Region um St. Ingbert eine große Blüte. Noch heute gibt es Zeugnisse aus dieser Zeit, manche allerdings etwas versteckt, so dass man sie erst entdecken muss. Der Künstler und Barockexperte Klaus Friedrich hilft am Samstag, 25. Juli bei der Suche.

Er führt zunächst in die Innenstadt St. Ingberts, wo neben zahlreichen Bürgerhäusern des 18. Jahrhunderts die 1755 errichtete Engelbertskirche, das nahezu vollständig erhaltene barocke Handwerkerviertel der Stadt und der Alte Friedhof mit seiner barocken Kapelle zur Entdeckung einladen. Dabei wird anhand von Bauwerken und Geschichten Geschichte erzählt – und so werden entlang des barocken Erbes zugleich 300 Jahre Stadt- und Regionalentwicklung bis in die unmittelbare Gegenwart lebendig. Ein weiteres Ziel wird die Alte Schmelz sein. Die Alte Schmelz, Werk und Siedlung des ehemaligen St. Ingberter Eisenwerks, ist ein einzigartiges Ensemble der Industriekultur. An der Vielfalt und der Vollständigkeit der Industriebauwerke lassen sich heute noch alle Phasen der Entwicklungsgeschichte von 1733 gegründeten Alten Schmelz nachvollziehen. Deren reizvolle Architektur und ihre individuelle Gestaltung verdeutlichen den zur Zeit ihrer Entstehung vorherrschenden architektonischen-künstlerischen Stil. Dieses Juwel unserer Vergangenheit ist mit Sicherheit eine Besichtigung wert.

Der Preis für den Barockrundgang am 25. Juli ab 14 Uhr am Rathaus beträgt 6 Euro. Information und Anmeldung bei der Kulturverwaltung der Stadt St. Ingbert unter Telefonnummer 06894/13514.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017