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Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Stromsparen

Auf den ersten Blick scheint im Haus wirklich sehr viel Wert auf Energieeffizienz gelegt zu werden: Stand-By ausgeschaltet, Energiesparlampen eingesetzt und energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte gekauft. Und trotzdem liegt der Jahresstromverbrauch bei 7.000 oder 10.000 Kilowattstunden.
Dies ist eine typische Situation, in der die Energieberater zum Verbraucher vor Ort gehen können, um die Ursache für den hohen Stromverbrauch zu finden und Spartipps geben zu können.
In einem Fall war der Stromfresser ein Aquarium. Ein ungedämmtes Becken mit 100 Liter Wasser von 24 Grad, das in einem Raum mit 20 Grad steht, verbraucht häufig mehr als 200 Kilowattstunden im Jahr fürs Heizen. Hinzu kommen noch die Beleuchtung und die Umwälzpumpe. Abhilfe kann eine Dämmung der Rückwand und der Seitenwände bringen.
In einem anderen Fall berichtete eine zweiköpfige Familie, dass sie beim Einzug in die Wohnung in den ersten Jahren 2.000 Kilowattstunden verbraucht hätten, nun lägen sie bei 7.000 Kilowattstunden. „Jedes Jahr wurde es mehr“. In diesem Fall war das neue Wasserbett für einen großen Teil des Stromverbrauchs verantwortlich. Ein Wasserbett verbraucht je nach Zimmertemperatur gut 500 bis 1.000 Kilowattstunden im Jahr.
Weitere Beispiele für Stromverbraucher sind Kleingeräte wie Bügeleisen, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten, Mixer, Brotschneidemaschinen, Sprudelbäder, Föns oder Rasenmäher. “ Einzeln gesehen verbrauchen diese Geräte wenig Energie, zusammen genommen können sie aber schon eine ganze Menge Strom fressen“ wissen die Energieberater aus der Praxis. Kleinvieh macht halt auch Mist.
Wer sich auf die Suche nach seinen heimlichen Stromverbrauchern machen will, dem sind die Energieberater der Verbraucherzentrale gerne behilflich. In besonderen Fällen kommen sie auch vor Ort. Dieses so genannte Fallmanagement kostet 45 Euro, die persönliche Beratung bei der Verbraucherzentrale kostet 5 Euro.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 13 Beratungsstützpunkte ist eine Anmeldung erforderlich.
In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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1865–2017