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Heuschrecken – Gesangeskünstler im Sommer

Viel Zeit bleibt ihnen auch nicht mehr, denn schon bald lassen die ersten kühlen Septembernächte ihre Aktivität erlahmen. Bevor die Arten dann im Herbst endgültig absterben, müssen sie zuvor noch zur Eiablage schreiten und damit die Grundlage schaffen für eine neue Heuschreckengeneration im kommenden Jahr.
Dr. Dieter Dorda, zuständig für das Sachgebiet Umweltschutz bei der Kreisstadt Homburg, hat sich in der Vergangenheit intensiv mit der Artengruppe der Heuschrecken befasst und ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Studien. Er wird den Exkursionsteilnehmern die wunderbare Welt der Insektenkunde erschließen und dabei auch zeigen, dass längst nicht alle Heuschrecken Grashüpfer sind bzw. es außer dem bekannten Zirpen auf der Wiese auch andere Formen der Lauterzeugung bei den Heuschrecken gibt.
Das Naturschutz- und FFH-Gebiet Königsbruch bietet sich als Studienobjekt besonders an, kommen hier doch rund die Hälfte der saarlandweit 42 Arten vor, darunter auch so seltene Arten wie die Kurzflügelige Beißschrecke, die saarlandweit nur auf dem Gebiet der Stadt Homburg vorkommt und am Exkursionstag zusammen mit anderen Arten vorgestellt werden soll. Diese Exkursion gehört zum Programm der Umwelt- und Friedenstage 2009.

Treffpunkt ist am Freitag, 11. September um 16 Uhr das Wasserwerk „Königsbruch“ bei Bruchhof. Weitere Infos und Anmeldung bei Julia Vogel, Dezernat für Umwelt, Bildung und Bauen des Saarpfalz-Kreises, Telefon 0 68 41 / 1 04-4 03 oder www.umwelt-und-friedenstag.de .

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