Nachrichten

Mittwoch, 18. Oktober 2017 · sonnig  sonnig bei 12 ℃ · Gesunde Ernährung in jedem AlterNeuer Kreisvorstand gewähltMalschule Rita Walle zieht um

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Kinowerkstatt – Programm v. 4. – 7. Sept.

Baraka: Sensationelle Bilder und Filmtechnik.
Die Kinowerkstatt zeigt am Samstag, den 5. September, um 21 Uhr, am Sonntag, den 6. September um 21 Uhr, sowie am Montag, um 20 Uhr, „Baraka“ (USA 1992) von Ron Fricke. „Baraka“ lief auf der diesjährigen Berlinale im Rahmen der 70 mm – Filmreihe und besticht durch sensationelle Bilder und Technik. Werden im digitalen Zeitalter die Filme in 4k – Technik abgetastet, wurde hier die doppelte Auflösung, also 8 k verwendet. „Baraka“ ist ein Wort aus der Sufi-Sprache und bedeutet ATEM DES LEBENS. Gedreht in 24 Ländern auf allen 6 Kontinenten, zeigt Meisterregisseur Ron Fricke die Schönheit der Natur und das Schicksal der Menschen in einzigartigen Bildern, die Ihnen den Atem rauben werden. Diese audiovisuelle Reise führt den Zuschauer zum Geheimnis des Lebens und zum Geist der Natur. Die spektakulären Aufnahmen wurden mit einer revolutionären Technik im 70mm Format gedreht. Der mitreißende und wunderschöne Soundtrack wurde von Michael Stearns und der berühmten Band „Dead Can Dance“ komponiert. BARAKA, ebenso wie dessen Vorgänger CHRONOS oder KOYANNISQATSI (das Urgestein des „Visual Arts“ Genres) läßt sich eher damit beschreiben, was dieser Film nicht ist: Es ist weder eine Natur-Dokumentation noch ein globaler Reiseführer nach dem Motto „In 97 Minuten um die Welt“. Der Film hat vor allem etwas, was die wenigsten Filme von sich behaupten können: Atmosphäre und Besinnlichkeit – inne halten, Luft holen und mal nachdenken.

„Fräulein Stinnes fährt um die Welt“.
Die Kinowerkstatt zeigt am Wochenende, Freitag, den 4. September, um 19 und 21.45 Uhr noch einmal „Fräulein Stinnes fährt um die Welt“ (Deutschland 2009) von Erica von Moeller mit Sandra Hüller, Bjarne Henriksen, Martin Brambach, Andreas Schlager, Robert Beyer, Stefan Rudolf, Li Hagman, Mark Zak, Yu Fang. (FSK: ab 6 – Länge: 90 min.) Es ist eine der ungewöhnlichsten Abenteuergeschichten des 20. Jahrhunderts: die Weltreise der Industriellentochter Clärenore Stinnes (Sandra Hüller), die als erste Frau die Erde von 1927 bis 1929 als erster Mensch mit einem Auto umrundete. 1927 startet sie ihre Expedition zusammen mit zwei Technikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström (Bjarne Henriksen). 48.000 Kilometer hat das Team vor sich. Von Beginn an wird die wagemutige Weltumrundung von Problemen überschattet: Kriege, Überfälle, Motorschäden, Krankheiten. Nicht alle aus der Gruppe sind dem Druck gewachsen. Das Team zerfällt, und schließlich bleibt einzig Kameramann Söderström an der Seite von Clärenore Stinnes übrig. Nach zwei Jahren werden sie ihre Reise beendet haben. Das Film- und Fotomaterial, das Carl-Axel Söderström während der Expedition rund um den Globus aufgenommen hat, ist komplett erhalten und bildet das Herz des Filmes. Die Regisseurin Erica von Moeller („Hannah“) stellt den faszinierenden Originalbildern Spielfilmpassagen an die Seite, in denen Schlüsselszenen der Reise nacherzählt werden. Besetzt mit der deutschen Nachwuchsschauspielerin Sandra Hüller („Requiem“, „Madonnen“) und dem dänischen Schauspielstar Bjarne Henriksen („Das Fest“, „Kommissarin Lund“) liefert der verspielt-heitere Dokumentarspielfilm ein faszinierendes Kinoabenteuer, das den Zuschauer alle emotionalen Höhen und Tiefen einer unerhörten Reise und verbotenen Liebe nacherleben lässt.

Der Zauberer von Oz
Im Familienkino der Kinowerkstatt läuft am Sonntag, den 6. September, um 16 Uhr
„Der zauberer von Oz“ von Victor Fleming mit Judy Garland, Frank Morgan, Ray Bolger, Bert Lahr, Jack Haley (BJF-Empfehlung: ab 10 Jahren, FSK: o.A., 107 Minuten) – ein Musical für Kinder in Technicolor, das auch unter Erwachsenen zum Kultfilm geworden ist. Ein gewaltiger Wirbelsturm trägt Dorothee, ihren Hund Tot und das ganze Holzhaus, in dem sie wohnen, aus Kansas fort in das Land hinter dem Regenbogen. Dort trifft das Mädchen auf gute und böse Hexen, auf freundliche und weniger freundliche „kleine Menschen“. Dorothee will um jeden Preis wieder nach Hause. Auf der Suche nach dem großen Zauberer von Oz, der ihr angeblich dabei helfen kann, findet sie Weggefährten. Jeder von ihnen hat einen besonderen Wunsch: Die Vogelscheuche, die nur Stroh im Kopf hat, möchte gerne Verstand haben, der Holzfäller aus Blech träumt von einem Herzen und der feige Löwe wünscht sich Mut. Am Ende entdeckt Dorothee, dass der Zauberer ein Schwindler ist, doch sie schafft es trotzdem, nach Hause zurückzukehren.
Auszeichnungen: Oscar 1939, Bester Filmschlager (Musik und Text): Harold Arlen, E.Y. Harburg, Beste Originalmusik: Herbert Stothart. Das American Film Institute wählte 1998 den Film zum sechstbesten aller Zeiten!

Pressezitate:
„Es liegen zwar unübersehbar 50 Jahre zwischen diesem Film und uns, aber THE WIZARD OF OZ gehört zu den Werken, deren künstlerische Konzeption, deren Stimmigkeit und Harmonie sein Alter vergessen lassen. Was Cedric Gibbons an Atmosphäre schuf, ist auch nach heutigen Maßstäben hervorragend und wirkt z. B. in seiner raffinierten Farb-Dramaturgie weniger verstaubt als viele der neueren, konventionellen Märchenverfilmungen.”
(Kinder- und Jugendfilm-Korrespondenz)

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017