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Schutzgelderpressung aufgeklärt

Bereits im Juli 2009 wurde ein St. Ingberter Geschäftsmann durch einen Unbekannten mehrfach bedroht und zur Zahlung von Schutzgeld aufgefordert.
Die langwierigen Ermittlungen führten letztendlich zu einem 15jährigen St. Ingberter, der zur Zeit in Neunkirchen lebt und der in seiner Vernehmung voll geständig war.
Der Jugendliche, der hinlänglich polizeibekannt ist und noch im Vorjahr über Internet eine Bombendrohung gegen einen ehemaligen Schulleiter und eine Mitschülerin geschrieben hatte, gab nun an, aus Langeweile gehandelt, zufällig den St. Ingberter Geschäftsmann im Telefonbuch ausgemacht und anschließend mehrfach erpresst zu haben.
Auch habe er den Geschädigten, von dem er schon gehört hatte, eigentlich nur „verarschen“ wollen.
Die weitere Bewertung des Falles wird nun durch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken vorgenommen.
Auch dürfte er für die Kosten der polizeilichen Ermittlungen aufkommen müssen.
Bei einer Schutzgelderpressung handelt es sich im übrigen um einen Verbrechenstatbestand, der grundsätzlich mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr geahndet wird.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017