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Alte Häuser energetisch ertüchtigen

Es ist vielfach nicht bekannt, dass selbst im Sommer, wenn lediglich Warmwasser benötigt wird, Energie durch ungedämmte Warmwasserrohre sinnlos vergeudet wird. Die vom Kessel erzeugte Wärme soll Bad und Küche zugeführt werden und nicht bereits auf dem Weg dorthin verloren gehen. Im Winter werden die Energieverluste durch ungedämmte Rohrleitungssysteme geradezu erschreckend hoch. So können die Wärmeverluste ungedämmter Rohrleitungen im Jahr bei 200 kWh (ca. 20 Liter Öl) pro Meter liegen und damit 20 Prozent des gesamten Jahres-Heizenergiebedarfs ausmachen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale empfehlen daher eine nachträgliche Dämmung der Heizungs- und Warmwasserrohre. Mit dieser einfachen und selbst durchzuführenden Maßnahme kann man im Heizungsbereich die größten Energie- und Kosten-Einsparpotenziale erreichen. Bei Investitionskosten von ca. 5 bis 8 Euro je Meter Rohrdämmung amortisieren sich die Kosten bereits im ersten Jahr. An Dämm-Materialien sind überwiegend vorkonfektionierte Dämmhülsen aus Hart- bzw. Weichschaumschalen auf dem Markt oder auch ökologische Materialien wie Flachs und Wolle.

Weitere Tipps und Hinweise zum Energiesparen mit geringem finanziellem Aufwand aber auch ausführliche Beratungen zur kompletten energetischen Gebäudesanierung geben die Energieberater der Verbraucherzentrale.
Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Für eine persönliche Beratung in einer der 14 Beratungsstellen ist eine Anmeldung erforderlich

In St. Ingbert finden jeden Montag Energieberatungen durch die Verbraucherzentrale statt im Infozenter der Stadtwerke, Kaiserstraße 71. Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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1865–2017