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63. Internationale Saarmesse – stabile Vertriebsplattform der Großregion

Rund 169.000 Besucher (Vorjahr 164.000) kamen zur 63. Internationalen Saarmesse, die am Sonntag im MesseZentrum Saarbrücken zu Ende ging. Die meisten der rund 700 Aussteller verzeichneten ein gutes bis sehr gutes Messegeschäft und vielversprechende Kundenkontakte. „Große Investitionen werden vor allem rund um Haus und Garten getätigt“, berichtet Mechtild Grandmontagne seitens der Geschäftsleitung. „Im Inneneinrichtungssektor sind hauptsächlich langlebige Qualitätsprodukte gefragt.“ Auch viele der französischen Messebesucher, deren Anteil dank grenzüberschreitender Werbemaßnahmen kontinuierlich steigt, schenken bekannten deutschen und saarländischen Herstellern ihr Vertrauen. So berichtet etwa die Schmelzer Firma BHB pro Handwerk & Industrie über eine große Nachfrage französischer Kunden nach Maschinen von Bosch. Auch bei den jüngeren Messebesuchern im Alter von 25 bis 35 Jahren verzeichnete die 63. Internationale Saarmesse ein deutliches Plus. „Das zeigt, dass Mehrbranchenmessen auch für die nachfolgenden Generationen von großem Interesse sind“, so die Messeleitung. Von Seiten der Aussteller wurde die 63. Internationale Saarmesse ebenfalls positiv bewertet. Besonders zufrieden äußerten sich etwa Aussteller aus den Bereichen Bau, energetische Sanierung, alternative Energien sowie Garten- und Landschaftsbau. Zahlreiche Beratungsgespräche wurden in diesem Zusammenhang am Stand des saarländischen Umweltministeriums geführt, wo sich Verbraucher und gewerbliche Investoren über das Thema Energiesparen und staatliche Fördermöglichkeiten informieren konnten. Rege genutzt wurde auch das qualifizierte Vortragsprogramm im Forum Bauen, Sanieren und Energie in Halle 7. Neuheit in Halle 6 war eine Entwicklung des Fraunhofer Instituts, der erste sogenannte Hausakku mit 5 Kw/h Speicherkapazität. Ein Trend zu Maßanfertigungen zeichnete sich im Ausstellungsbereich Möbel und Inneneinrichtung ab. Auch für gesunden Schlaf sind Verbraucher zu Investitionen bereit. So konnte sich etwa die Firma Hassdenteufel Bettensysteme aus Saarlouis über eine gelungene Premiere auf der Internationalen Saarmesse freuen: „Wir waren zum ersten Mal hier und sind von dem Erfolg überwältigt“, so Geschäftsführer Werner Hassdenteufel. Auch Automobilhändler wie die Scherer Gruppe, das Autohaus Bäcker, das Dudweiler Autohaus Schmitz, das Hyundai Autohaus Schumann und die Auto Galerie Saar GmbH zeigten sich zufrieden und rechnen mit einem guten Messenachgeschäft. Mit einem breiten Spektrum an PKW‘s und kleineren Nutzfahrzeugen für gewerbliche Fuhrparks und Unternehmensflotten sprachen sie vor allem gewerbliche Besucher an. Als interessant für den gewerblichen Bereich erwiesen sich dabei auch Elektrofahrzeuge wie der „Twizy“ von Renault oder der „Mia“ der Firma Mia Electric, die ein Kundenzentrum bei der Mercedes Benz Niederlassung Saarbrücken betreiben. Großen Zulauf hatte auch die Firma Ökotec, die einen Carport als Solartankstelle für Elektromobile präsentierte. 2 Veröffentlichung kostenfrei – Beleg erbeten Publication gratuite – Copie sollicitée Guten Absatz für das gesamte süd-westdeutsche Verbreitungsgebiet und Frankreich fanden Baumaschinen und Werkzeuge. Auf dem Marché Gourmet waren in diesem Jahr vor allem deutsche Weiß- und Rotweine sowie Spezialitäten regionaler Hersteller gefragt. So konnten sich etwa die Schokoladenmanufaktur Stuiber und die rheinland-pfälzische Kaffeemanufaktur Reismühle über eine große Besucherresonanz freuen. „Die Internationale Saarmesse ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, so die positive Bilanz der Messeleitung. „Für die saarländischen mittelständischen Unternehmen ist diese Messe von existentieller Bedeutung, denn über die Internationale Saarmesse sichern sich zahlreiche Betriebe einen Großteil ihrer Aufträge.“ Nicht nachvollziehbar sei, dass ausgerechnet während der Internationalen Saarmesse zwei Baustellen auf Hauptzuwegungen zum MesseZentrum für Verkehrsbehinderungen gesorgt hätten.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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