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4,50 Euro-Lohnuntergrenze: IG BAU übt heftige Kritik an Saar-MP

Saar-Chef in der „Lohn-Klemme“: Die IG BAU im Saarland hat heftige Kritik an Ministerpräsident Peter Müller geübt. Grund ist dessen Forderung nach einer Lohnuntergrenze von 4,50 Euro. „Mit dem Stundenlohn kommt keiner klar. So ein ‚Hungerlohn-Limit’ zu fordern, ist zynisch“, sagt Thomas Breuer. Der Regionalleiter der IG BAU Rheinland-Pfalz-Saar sprach von einem „Schlag ins Gesicht aller Arbeitnehmer“.

„Peter Müller macht sich zum Wegbereiter eines Niedriglohnlandes Deutschland. Er ist die aktuelle Nummer eins unter allen politischen ‚Lohnschrauben-Drehern’ – und zwar unter denen, die nach unten drehen. Er hat sich zum ‚bundesweiten Stundenlohn-Drücker’ gemacht“, so Thomas Breuer. Müller opfere soziale Werte auf dem „Profit-Altar der Wirtschaft“.

Für die künftige schwarz-gelbe Koalition sei die Forderung Müllers eine willkommene Einladung, Mindestlöhne insgesamt zu kippen. Die Koalitionsparteien von CDU/CSU und FDP hätten bereits angekündigt, diese auf den Prüfstand stellen zu wollen. „Das Saarland macht mit Müller traurige Lohnschlagzeilen. Und das Schlimme dabei ist, dass sich die Grünen an der Saar über Jamaika zum Steigbügelhalter einer unsozialen Politik machen“, so IG BAU-Regionalleiter Breuer.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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