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Lesung mit Karl-Heinz Ott

Ott liest aus seinem Roman „Ob wir wollen oder nicht“. Was passiert, wenn man nichts getan hat und dadurch schuldig wird? In einem furiosen inneren Monolog entfaltet Karl-Heinz Ott ebenso spannend wie reflexiv das Seelenpanorama einer Figur, die einmal aufgebrochen war, sich selbst und die ganze Welt zu verändern, um schließlich in jeder Hinsicht im Abseits zu landen. Dabei wird nicht nur sie selbst vom Alp der Vergangenheit eingeholt. Ott erzählt so mitreißend, dass Schrecken und Komik kaum voneinander zu unterscheiden sind.
Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen an der Donau geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft. Anschließend arbeitete er als Dramaturg an den Theatern in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein Romandebüt „Ins Offene“, das mit dem Förderpreis des Hölderlin-Preises sowie dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet wurde. Für seinen zweiten Roman „Endlich Stille“ erhielt er unter anderem den Candide-Preis. Sein neuestes Werk ist „Tumult und Grazie“, eine Biographie über Georg Friedrich Händel. Karl-Heinz Ott lebt in Freiburg.
Die Lesung findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek“ statt.
Der Eintritt ist frei. Information bei der Stadtbücherei Sankt Ingbert, Tel. 06894/9 22 50.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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