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FWG : Freie Wähler im Saarpfalz–Kreis wählten neuen Kreisvorstand

Saarpfalz Kreis. Professor Klaus Nieder, wurde auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes in seinem Amt bestätigt.
Zu seinem Stellvertreter wurde Christian Haag aus St. Ingbert, der auch im Stadtrat St. Ingbert die FWG – Fraktion anführt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Elmar Becker aus Blieskastel. Der Homburger Bernd-Klaus Ecker ist alter und neuer Geschäftsführer. Die Pressearbeit übernimmt zukünftig Gerhard Hartmann aus Mandelbachtal, der auch die Freien Wähler in der Gemeinde anführt.

Der neue Vorstand hat sich auf die Fahnen geschrieben eine „organisatorische Klammer“ für alle Freien Wählergemeinschaften im Saarpfalz Kreis zu sein. „Ohne Partei“ zu werden, brauchen die Freien Wähler ein Minimum an Organisation“, betonte Gerhard Hartmann. Es ist „richtig“ und auch „wichtig“ weiterhin einen gut funktionierten Kreisverband zu haben. Der Kreisverband mit seinem Vorstand organisiere den Zusammenhalt und bringe die Interessen aller Freien Wähler im Saarpfalz-Kreis als Sprachrohr in die Öffentlichkeit.

Im Gegensatz zu den Parteien legen die Freien Wähler viel Wert auf eine Meinungsbildung von unten nach oben. Die Städte und Gemeinden mit ihren Gemeindebezirken sind die Basis für die kommunalpolitische Arbeit. So ist die Individualität das herausragende Merkmal. Dies gewährleistet den Ortsvereinen in den Kommunen die demokratische Freiheit.

Auf der Mitgliederversammlung wurden erneut die Forderungen gestellt nach Abschaffung der 5 %-Klausel bei den Kommunalwahlen. Denn das Saarland sei das einzige Bundesland, in dem sie noch gelte. Ferner müsse der Wahlmodus geändert werden: die Persönlichkeitswahl mit Kumulieren und Panaschieren bei den Kommunalwahlen sei angebracht. Außerdem sollten Kommunalwahlen und übergeordnete Wahlen wie die Europawahl nicht gleichzeitig stattfinden. Dies führe zu einer Abwertung der Kommunalwahl und einer Benachteiligung der Freien Wähler. Für die Kommunalwahl gäbe es keine Wahlkampfkostenerstattung, den Parteien komme aber die Kostenerstattung für die übergeordneten Wahlen auch im Kommunalwahlkampf zugute.

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