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Kinowerkstatt-Programm, Übersicht der Filme vom 27.-30. November

„Wild at Heart“ von David Lynch
In der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, läuft als zweiter Film der Kolleg-Reihe mit Filmen von David Lynch am Freitag, den 27. November, um 19 Uhr und am Sonntag, den 29. November, um 20 Uhr, „Wild at Heart“ (USA 1990) mit Nicolas Cage, Laura Dern, Willem Dafoe, J.E. Freeman, Isabella Rossellini u.a., Autor David Lynch nach Barry Gifford, Musik Angelo Badalamenti, 124 min.
Ein junges Liebespaar auf der Flucht im tiefen Süden der USA, von Killern und anderen finsteren Gestalten gejagt in ein Labyrinth wahnwitziger Verwicklungen, schreckensvoller Ereignisse und gewaltiger Leidenschaften.
Sailor Ripley (Nicolas Cage), Elvis-Fan in Schlangenhaut-Sakko, und Lula Pace Fortue (Laura Dern), romantische Blonde mit viel Herz, lieben sich. Das Glück ihres jugendlichen Gefühlsüberschwangs könnte vollkommen sein, wäre da nicht Lulas verrückte Mutter (Diane Ladd), die wie besessen gegen die Beziehung der beiden ist. Weil sie Sailor einen Killer auf den Hals gehetzt hat und er diesem zuvorgekommen ist, hat er zwei Jahre Gefängnis abgesessen. Lula hat treu auf ihren Sailor gewartet. Gemeinsam brechen die beiden Liebenden auf, um fern von zu Hause und dem Machtbereich der bösen Mutter glücklich sein zu können. Doch deren Rache ist grenzenlos. Sie schickt ihren Freund, den Privatdetektiv Johnnie Farragut (Harry Dean Stanton), auf die Spur der beiden. Als er unverrichteter Dinge zurückkommt, ruft die rachsüchtige Mutter ihren Ex-Lover Marcellos Santos auf den Plan.

Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt ‚Zwischenspiel‘
St. Ingbert. Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Samstag, 28. November, um 20 Uhr den Film „Zwischenspiel“ (2009) von Thomas Scherer. Der Film wurde von einer jungen Homburger Filmgruppe gedreht und realisiert. Im Juni dieses Jahres feierte der Film Premiere in Homburg mit großem Erfolg. Die Filmcrew, Regisseur, sowie Darsteller, Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren, von denen die Meisten noch zur Schule gehen, oder schon studieren, werden anwesend sein

Max (Yannick Houdard), Tim (Thomas Scherer), Ron (Nico Becker), Basti (Carsten Becker), Moritz (Sebastian Pfaff) und Martin (Ronny Paulini) feiern das bestandene Abitur. Von jetzt an genießen sie ihr Leben in vollen Zügen, machen sich um nichts mehr Sorgen und leben einfach in den Tag hinein. Sie sammeln Erfahrungen von erster Liebe bis hin zu wahrer Freundschaft. Doch dann geschieht ein dramatischer Unfall, durch den sie realisieren, dass nichts mehr so sein wird wie es einmal war.Der Film entstand innerhalb eines halben Jahres in und um Homburg.
Nach dem Film stehen die Mitglieder der Filmgruppe für Fragen bereit.

Tomi Ungerer’s „Die drei Räuber“
Im Familenkino läuft am Sonntag, den 29. November, um 16 Uhr der Film „Die drei Räuber“ (Deutschland, 2007) von Hayo Freitag, Drehbuch: Hayo Freitag, Achim und Bettina von Borries, nach dem gleichnamigen Kinderbuch­klassiker von Tomi Ungerer (BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren, FSK: o.A. (besonders wertvoll), 80 Minuten.)
Nach dem Tod ihrer Eltern soll die kleine Tiffany in einem Kinderhaus leben, das von ihrer bösen Tante geleitet wird. Doch auf der Fahrt dahin wird ihre Kutsche im dunklen Wald von drei furchterregenden Räubern überfallen. Die freche Tiffany ist jedoch ganz entzückt von den Räubern und wittert sogleich die einmalige Chance, dem gefürchteten Kinderhaus zu entkommen. Sie gaukelt den grimmigen Gesellen übermütig vor, sie sei eigentlich die Tochter eines steinreichen Maharadschas. Und der würde natürlich sehr viel Lösegeld zahlen, um seine geliebte Tochter zurückzubekommen. Während die drei Räuber vergeblich auf die Lösegeldzahlung warten, bringt Tiffany das Leben in der Räuberhöhle ordentlich durcheinander.
Pressezitate:
„Ganz im Sinne Tomi Ungerers hat sich Hayo Freitag den ‘Drei Räubern’ genähert und aus einem Bilderbuch-Klassiker ein eigenständiges Kunstwerk gemacht – einen Film, der angenehm querliegt zum Zeichentrick-Mainstream.“
(Katrin Hoffmann, epd Film 11/2007)

David Lynch „Lost Highway“
Am Montag, den 30. November, um 20 Uhr ist „Lost Highway“ (USA 1997) von David Lynch in der Kinowerkstatt St. Ingbert zu sehen.
Wer David Lynch kennt, weiß, dass dieser Name für außergewöhnliche Filmprojekte und ungewöhnliche Regiearbeit steht. Mit „Der Elefantenmensch“ und „Blue Velvet“ wurde der Amerikaner kult und nach der genial-verschrobenen Mystery-TV-Serie „Twin Peaks“ hat der durchgeknallte Filmemacher auch endlich bei einem breiteren Publikum immer mehr Ansehen. Mit dem Mystery-Thriller „Lost Highway“ schuf David Lynch 1997 einen echten Klassiker über Alptraum und Verfolgung.
Musik ist ein tragendes Element in Lost Highway. Beweist Lynch, selbst Gittarist, in all seinen Werken ein glückliches Händchen bei der Musikauswahl, gehört der Soundtrack von Lost Highway zu den Besten der Filmgeschichte. Immer perfekt inszeniert, lässt er seine Szenen unter anderem von der Musik von David Bowie, Marilyn Manson, Rammstein und natürlich den fantastischen Kompositionen und Geräuschkreationen Angelo Badalamentis tragen.
Besprochen wird „Lost Highway“ im St. Ingberter Filmkolleg ‚filmreif‘ am Mittwoch, den 2. Dezember, um 19.30 Uhr. Die Leitung hat Matthias Ziegler.

„Niki des Saint Phalle“
Die Kinowerkstatt wiederholt am Sonntag, den 29. November, um 18 Uhr in der Reihe „Kunst und Kino“ Peter Schamonis Dokumentation „Niki de Saint Phalle – Wer ist das Monster – Du oder ich“ (Deutschland, Schweiz, 1995, 95 min.) mit Niki des Saint Phalle, Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl, Laura Duke Condominas und Ausschnitten aus den Filmen DADDY und EIN TRAUM- LÄNGER ALS DIE NACHT von Niki de Saint Phalle.
Der jahrelange Bau des gewaltigen Tarot-Skulpturengartens in der Toskana, bildet den Rahmen des spannenden Portraits. Auf geradezu sinnliche Weise macht der Film Lust auf Reisen zu den Schauplätzen der fantasievoll poetischen Kunstobjekte in der Toscana.
Ihre Nanas, die üppigen bunten Frauenskulpturen, haben die Kunstrebellin weltberühmt gemacht. Ihre Werke mit dem 1991 verstorbenen Bildhauer Jean Tinguely zeugen von einer höchst ungewöhnlichen Künstlerehe. Der Film WER IST DAS MONSTER DU ODER ICH? nähert sich biographisch der Kreativität der französisch-amerikanischen Künstlerin Niki de Saint Phalle. In den 50er Jahren, in denen weibliche Künstler kaum bekannt waren, begeistert und schockiert Niki das Publikum auf der ganzen Welt. „Statt Terroristin zu werden wurde ich Terroristin der Kunst“.

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