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Breiter Konsens über neue Förderung in der Grundschule

Nach übereinstimmender Auffassung des Qualitätsbeirats wird durch das neue Konzept die individuelle Förderung und damit die Chancengleichheit der Schülerinnen und Schüler erhöht. Das neue Förderkonzept basiert auf der neuen Struktur der Grundschulen im Saarland. Alle Grundschulen haben seit Beginn dieses Schuljahres in jeder Jahrgangsstufe mindestens eine Parallelklasse.

Wie dieses Parallelklassensystem ebenso wie die zusätzlichen Förderstunden, die seit der Reform allen Grundschülern zugute kommen, optimal zu nutzen ist, zeigt das neue Förderkonzept – erstellt von einer Expertenkommission.

Danach werden die Klassen 1 und 2 sowie die Klassen 3 und 4 zu Fördereinheiten zusammengefasst. Jede Klasse hat grundsätzlich eine Förderlehrkraft, diese bilden an jeder Grundschule ein Förderteam, das ein spezielles Förderkonzept für alle Klassen erarbeitet. Es werden Fördergruppen über die Klassenstufen hinweg gebildet, die es ermöglichen, die Schüler je nach ihrem Leistungsvermögen besonders intensiv zu fördern (horizontale Förderung). Auch können Kinder zur besonderen Förderung am Fachunterricht oder am Förderunterricht in der nächst höheren bzw. niedrigeren Klassenstufe über eine gewisse Zeit teilnehmen (vertikale Förderung).

Jürgen Schreier: „Ich bin froh, dass sich die Strukturdiskussion, die uns in der Vergangenheit so stark beschäftigt hat, jetzt zu einer Qualitätsdiskussion geworden ist. Es war immer klar, dass in der neuen Struktur große Förderpotenziale liegen, die jetzt genutzt werden können. Die Schulen haben jetzt viel mehr Zeit und Möglichkeiten, mit den Schülern zu üben.“

Eine gezielte Fort- und Weiterbildung wird die Lehrkräfte mit diesen Möglichkeiten vertraut machen. Die Kommission erarbeitet derzeit auch Materialien und Handreichungen.

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