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Kinowerkstatt – Programm v. 18. – 21. Dez.

Eine wahre Geschichte von David Lynch
(Frankreich, UK, USA) Regie: David Lynch, FSK: o.A.Länge: 111 min. mit Richard Farnsworth (Alvin Straight), Sissy Spacek (Rose Straight), Everett McGill (Tom), John Farley (Thorvald Olsen), Kevin P. Farley (Harold Olsen), Harry Dean Stanton (Lyle Straight), Jane Heitz (Dorothy), Joseph A. Carpenter (Bud), Donald Wieggert (Sig), Tracey Maloney (Krankenschwester), Dan Flannery (Doktor Gibbons), Jennifer Edwards-Hughes (Brenda), Ed Grennan (Pete), Jack Walsh (Apple), Gil Pearson (Busfahrer).

Als der 73jährige Alvin Straight erfährt, dass sein über 500 Kilometer entfernt lebender Bruder Lyle einen Herzinfarkt hatte, tritt er mit einem fahrbaren Rasenmäher die Reise zu ihm an. Die mehrwöchige Tour ist gespickt von Hindernissen und Begegnungen, die Straights Leben verändern.
Ein umwerfender Richard Farnsworth spielt Alvin Straight, einen dickköpfigen Rentner, der schon zu viel durchgemacht hat um sich um die unwichtigen Dinge des Lebens zu kümmern. Zusammen mit seiner Tochter Rose, dargestellt von Sissy Spacek, wohnt er im verschlafenen Nest Laurens in Iowa, wo ihn eines Tages die Nachricht erreicht, dass sein Bruder, mit dem er seit zehn Jahren im Streit liegt und kein Wort mehr gewechselt hat, einen Herzinfarkt hatte. Wachgerüttelt von dieser Meldung möchte er ihn wieder besuchen um die Differenzen beizulegen. Problem: Bruder Lyle wohnt in einem ganz anderen Staat und Alvin hat weder einen Führerschein, noch Lust auf jemanden angewiesen zu sein um dort hin zu gelangen. Lösung: Ein fahrbarer Rasenmäher muss als außergewöhnliches Transportmittel herhalten.
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„Einsatz auf vier Pfoten – Ein Weihnachtsmärchen“
Im Familienkino am Sonntag, den 20. Dezember um 16 Uhr ist „Einsatz auf vier Pfoten – Ein Weihnachtsmärchen“ zu sehen (Originaltitel: The 12 Dogs of Christmas, FSK ohne Altersbeschränkung, 105 Minuten.)
Pittsburgh, USA, in den 1930ern. Weihnachten naht, und eigentlich sollte es die Zeit der Einkehr und Besinnlichkeit werden. Doch dieses Jahr verspricht Weihnachten für die 12-jährige Halbwaise Emma (Jordan-Claire Green) alles andere als friedlich und familiär zu werden. Da sich ihr Vater (Tom Kemp) aufgrund der Rezession nicht mehr um sie kümmern kann, schickt er Emma kurzerhand zu ihrer Tante Dolores (Bonita Friedericy) nach Doverville, Maine. Dort ist Emma zunächst nicht nur unwillkommen, sondern gerät auch direkt nach ihrer Ankunft in die Auseinandersetzungen über ein „Hunde verboten“-Gesetz, das der Bürgermeister von Doverville in der Stadt durchsetzen möchte. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde und tierischer Unterstützung von einem ganzen Rudel süßer Hunde nimmt sich Emma dem Schicksal der Vierbeiner an und vollbringt so ihr ganz eigenes, tierisches Weihnachtswunder.<----------------------------------------------------------------------------------"Cat und Raindrop" + "Der dunkle Schirm" Am Sonntag, den 20. Dezember, um 20 Uhr wird der junge Filmemacher Leon Corn seinen Film "Cat und Raindrop" mit Stefanie Schulz, Musik von Christoph Eisinger, persönlich vorstellen. Er selbst und die Hauptdarstellerin Stefanie Schulz werden anwesend sein und zum Filmgespräch zur Verfügung stehen. "Cat und Raindrop" ist der erste zwanzig-minütige Trash-Film von Leon Corn: Die Geschichte, welche von einem Mädchen handelt, welches durch die Wunderdroge bzw. dem Heromaker "Hero-In" in eine Katzefrau verwandelt wird, ist eigentlich schnell erzählt, doch nur um eine Geschichte zu erzählen wurde der Film nicht gedreht. Vielmehr sind es die kleinen versteckten Geheimnisse und Überraschungen von welchen "Cat + Raindrop" lebt und vor allen Dingen, von seiner Absurdität. So weiß man bspw. nicht sicher, ob die Aussagen die der Film trifft eher drogenverherrlichend, obszön und laut oder doch eher drogenkritisch, niedlich und beruhigend sind. Der Comic der die Geschichte des Films weiterführt erscheint vorraussichtlich im Februar 2010. Als weiterer Film läuft auf Wunsch des jungen Regisseurs Leon Corn "A Scanner Darkly - der dunkle Schirm" von Richard Linklater, Drehbuch: Philip K. Dick, Richard Linklater mit Keanu Reeves (Bob Arctor), Robert Downey Jr. (James Barris), Woody Harrelson (Ernie Luckman), Winona Ryder (Donna Hawthorne), Rory Cochrane (Charles Freck). In einer nahen Zukunft hat die USA den Kampf gegen die Drogen verloren und versucht dem Problem mit einem gigantischen Spionage-Apparat Herr zu werden. Undercover-Ermittler Fred erhält den Auftrag, einen gewissen Bob Arctor zu observieren - der niemand anderes ist als er selbst. Richard Linklater verfilmt den legendären Roman von Kultautor Philip K. Dick mit Stars wie Winona Ryder, Keanu Reeves, Robert Downey Jr. und Woody Harrelson, doch mit der Technik eines Animationsfilms. In überwältigender visueller Ästhetik zeichnet er das düstere Bild eines paranoiden Überwachungsstaates mit Parallelen zum gegenwärtigen »Krieg gegen den Terror«.-----------------------------------------------------------------"Die amerikanische Nacht" von Truffaut "Ein Film für Menschen, die Filme lieben" - so stand es ganz oben auf dem Plakat von FrancoisTruffaut's "Die amerikanische Nacht". Im eigentlich relativ unbedeutenden Kinojahr 1973 schuf Francois Truffaut (er spielt auch eine der Hauptrollen) diesen überzeugenden Film. Eine dramatische, satirische, humorvolle und kurzweilige Hommage an das Kino und Truffauts frühere Werke. Zu Recht ein Klassiker und ein 'Muss' für jeden Cineasten. LA NUIT AMERICAINE (1972) ist einer der persönlichsten Filme von Frankreichs viel zu früh verstorbenem Starregisseur Francois Truffaut (1932-1984), der auch selbst die Hauptrolle - einen Filmregisseur - spielt. Regisseur Ferrand (Truffaut) dreht in einem Studio in Nizza ein international besetztes Melodram um die Liebesaffäre einer jungen Frau mit ihrem Schwiegervater. Die Dreharbeiten werden von zahlreichen Schwierigkeiten - alkoholabhängige Hauptdarstellerin (Valentina Cortese), Mittelpunktkomplex und Liebeskummer eines Hauptdarstellers (Jean-Pierre Leaud), Nervenkrise des weiblichen Stars (Jacqueline Bisset), schließlich tödlicher Autounfall eines Hauptdarstellers (Jean-Pierre Aumont) - fortwährend beeinträchtigt. Bereits am Anfang des Films sagt Ferrand: "Einen Film zu drehen, das ist wie eine Kutschenfahrt durch den Wilden Westen. Zu Beginn hofft man noch auf eine schöne Reise. Und sehr bald fragt man sich, ob man wohl am Ziel ankommen wird."

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