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Saarpfalz-Kreis bei der Kinderbetreuung einfach Spitze

So belegen Zahlen, die jüngst vom Statistischen Bundesamt in Kooperation
mit den zuständigen Ämtern auf Landesebene zusammen getragen wurden,
dass der Saarpfalz-Kreis bei der Quote in der Kindertagesbetreuung bei
den Kindern unter drei Jahren genau den Bundesdurchschnitt mit 20,2
Prozent trifft. Damit liegt der Saarpfalz-Kreis nicht nur im Saarland
auf dem Spitzenplatz, auch lässt er die meisten Kreise der „alten“
Bundesrepublik, die im Schnitt zwischen 5 und 15 Prozent liegen,
deutlich hinter sich. Lediglich die Regionen in den neuen Bundesländern
können – historisch bedingt – bessere Quoten aufweisen. Im direkten
Landesvergleich folgen die Landkreise St. Wendel (19,6 Prozent) und
Merzig-Wadern (16,1 Prozent).

Auch bei den ganztägigen Betreuungsplätzen (über die Mittagszeit) liegt
der Saarpfalz-Kreis mit 29,9 Prozent deutlich auf dem ersten Platz im
Land. Es folgen die Landkreise Saarlouis mit 27,0 Prozent, Saarbrücken
mit 20,9 Prozent und St. Wendel gar nur mit 15,7 Prozent. Diese Plätze
sind besonders für Alleinerziehende sehr wertvoll und ermöglichen auch
eine flexiblere Familienplanung.

Ein wesentliches Element zur Erzielung dieser sehr guten
Betreuungsquote ist die fundierte Ausbildung in der Tagespflege. Auch
hier ist der Saarpfalz-Kreis nicht nur Vorreiter, sondern auch bestens
aufgestellt und engagiert: zur Zeit haben sich deutlich über 50 Frauen
als Tagesmütter in den Kursen des Saarpfalz-Kreises qualifiziert.

Klaus Guido Ruffing betont zugleich, dass diese Betreuungsquoten nur
durch die gute Zusammenarbeit mit den Kirchen und Wohlfahrtsverbänden
erzielt werden konnten. Dieser konstruktive Dialog sei die Basis des
kontinuierlichen Ausbau der Kindertagesbetreuung, die sich so auch auf
die Zielvorgaben für die kommenden Jahre leicht einstellen können.
Landrat Clemens Lindemann: „Ich bin stolz, dass unser Jugendamt in
Kooperation mit Kirchen, Verbänden und Kommunen eine zukunftsorientierte
Arbeit leistet, die durch solche Spitzenplätze in der Statistik auch
dokumentiert wird.“

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017