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Neue Erlebnisangebote der Saarpfalz-Touristik


Unter dem Motto „Die Entdeckung der Langsamkeit – Wandern auf dem Jakobsweg“ finden Pilger- und Wanderfreunde geführte Touren auf der Nord- und Südroute des Jakobsweges im Biosphärenreservat Bliesgau. Diejenigen, die eher das nasse Element und luftige Höhen bevorzugen, finden in der Broschüre „Die Natur aktiv erleben – Klettern, Paddeln, Flößen“ das richtige Aktivangebot. Canadier- und Floßtouren auf der Blies entführen in eine zauberhafte Wasserwelt und die Kletterkurse an den Kirkeler Felsen vermitteln die richtigen Griffe und Kniffe, um Berge zu bezwingen.
Die Entdeckung der Langsamkeit – Wandern auf dem Jakobsweg
Seit Jahresbeginn steht das Pilgerwandern auf den Jakobswegen in ganz Europa im Zeichen des „Heiligen Jahres des Apostels Jakobus“. Grund hierfür ist, dass der Jahrestag des Apostel Jakobus, nämlich der 25. Juli 2010, auf einen Sonntag fällt. Vor diesem Hintergrund bietet die Saarpfalz-Touristik in diesem Jahr geführte Pilgerwanderungen auf der Nord- und Südroute des Jakobsweges von Hornbach bis Saarbrücken bzw. Sarreguemines an. Die geführten Touren wurden in bewährter Kooperation mit dem Regionalverband Saarbrücken, dem Biosphärenreservat Bliesgau und dem Pfälzerwald Verein, Ortsgruppe Blieskastel entwickelt. Unter dem Motto „Begegnungen UnterWegs“ werden die Pilgerwanderungen auf der Südroute von Peter Michael Lupp und Elke Birkelbach begleitet. Auf drei Etappen erfahren die Teilnehmer interessante Details über die Pilgertradition in unserer Region, die geschichtlichen Hintergründe und Sehenswürdigkeiten sowie die landschaftlichen Besonderheiten des Biosphärenreservates Bliesgau. Die Touren sind zwischen 12 und 16 Kilometer lang. Die erste Etappe startet im Kloster Hornbach, von hier führt die Strecke nach Altheim mit Besichtigung der Kirche St. Andreas mit Chorturm aus dem 13. Jahrhundert und einer Pilgerrast im Landcafé. Weitere Etappenpunkte sind die 1000-jährige Stephanuskirche in Böckweiler, eine Kaffeerast im Pfarrheim in Medelsheim und die Kreuzkapelle zum Abschluss mit meditativen Gedanken zum Pilgern. Die zweite Pilgerwanderung startet an der Kreuzkapelle in Medelsheim und führt durch den Klosterwald nach Walsheim und von hier über Herbitzheim und Rubenheim nach Bebelsheim mit seinem signifikanten Rundturm. Der Weg führt weiter vorbei am „Brudermannsfeld“ über einen alten Pilgerpfad zum Kloster Gräfinthal. Ziel der dritten Pilgertour sind die Quelltürme im Park der Barmherzigen Brüder in Rilchingen-Hanweiler. Auf Tour werden u.a. die Wintringer Kapelle aus dem 15. Jh. besichtigt sowie eine Rast in der Pilgerherberge “Altes Bauernhaus“ in Auersmacher eingelegt.
Neu im Programm sind die begleiteten Pilgertouren mit der Ortsgruppe Blieskastel des Pfälzerwald-Vereins. Ulrike und Günter Bosslet begleiten die 3 Wanderetappen auf der Nordroute des Jakobsweges von Hornbach bis St. Arnual. Die Tagesetappen sind zwischen 12 und 14 Kilometer lang. Die erste Wanderung führt vom Kloster Hornbach über Mittelbach und Webenheim zum Franziskaner Kloster in Blieskastel. Von Blieskastel nach Heckendalheim führt die zweite Wanderung vorbei am Gollenstein über Biesingen und Seelbach. Ziel der dritten Wanderung ist die Stiftskirche in St. Arnual. Die Strecke dorthin führt über das Woogbachtal, Bischmisheim und Brebach. Bei allen 3 Touren ist unterwegs Verpflegung aus dem Rucksack und zum Schluss eine Einkehr mit Pilgeressen vorgesehen.

Natur aktiv erleben – Klettern, Paddeln, Flößen
Die zweite Broschüre offeriert Aktivurlaubern Canadier- und Floßtouren auf der Blies sowie Kletterkurse an den Kirkeler Felsen. Die Canadiertouren sind schon seit Jahren bei Einheimischen und Gästen sehr beliebt. Bei den Touren auf der Blies lernen die Teilnehmer das Biosphärenreservat Bliesgau aus einer ungewohnten Perspektive kennen. Unter fachkundiger Begleitung des Teams von Walkabout, Manfred Zimmer und Markus Staudt, lernen die angehenden Kanuten und Flößer eine zauberhafte Wasserwelt mit verwitterten Baumriesen, biegsamen Lianen, leuchtend gelben Sumpfdotterblumen und farbenprächtigen Eisvögeln kennen. Viele Anhänger haben auch die naturkundlichen Floßfahrten, dabei erläutert u.a. der Biologe Dr. Axel Didion das Zusammenspiel zwischen Fluss und Aue. Die bunt gefärbten Flusslibellen lassen sich aus nächster Nähe bei ihren Flügen über dem Wasser beobachten. Anhand der Spuren an der Uferböschung erfahren die Teilnehmer von der Floßtour mit der Saarländischen Naturwacht Interessantes über die Lebensweise des Bibers. Ein weiterer Programmpunkt sind die einheimischen Pflanzen der Uferregion und Pflanzen, die noch nicht lange hier heimisch sind. Aus Gründen des Naturschutzes und der Sicherheit bittet die Saarpfalz-Touristik alle Interessenten, die einmal die Blies erkunden wollen, das nur in Begleitung von entsprechend ausgebildeten Tourenführern und mit zuverlässigen Booten zu tun. Alle Teilnehmer erhalten bevor sie die Blies erkunden können, eine eingehende Sicherheitsunterweisung und Hinweise zum Verhalten auf dem Fluss.

Kletterkurse an den Kirkeler Buntsandsteinfelsen
Unter Leitung von Wolfgang Kraus, dem ehemaligen Nationaltrainer der Sportkletterer und seinen Co-Trainern bietet die Saarpfalz-Touristik Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Die Teilnehmer erlernen u.a. die Voraussetzungen zum Klettern im Mittelgebirge und für das Begehen von Klettersteigen in den Alpen. Zu den Lerninhalten gehören auch das Erlernen der Sicherungsknoten, der Umgang mit der Kletterausrüstung und das Erlernen des Abseilens. Die Kurstermine liegen in den Sommerferien zwischen dem 10. Juli und dem 15. August. Einsteiger- und Aufbaukurs können auch zusammenhängend an einem Wochenende gebucht werden. Da sich die Kletterfelsen im Naturschutzgebiet Kernzone Taubental des Biosphärenreservates befinden, wurde der Saarpfalz-Touristik von der Obersten Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung für die Kurse erteilt.
Die Broschüren können kostenfrei bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in 66440 Blieskastel, Telefon: 06841/104-7174; Fax: 06841/104-7175, Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de bestellt werden. Auch bei den Kultur- und Verkehrsämtern der kreisangehörigen Kommunen ist sie erhältlich.

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