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Sonntag, 20. August 2017 · sonnig  sonnig bei 16 ℃ · Dorffest mit KirmesÜ30-Party im Eventhaus St. IngbertHasseler Dorffest 2017

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Kinowerkstatt – Programm v. 26. – 29. März

Streik(t)raum
Im Rahmen der Filmtournee „ueber Macht“ mit gesellschafter.de und Aktion Mensch zeigt die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, am Freitag, den 26. März, um 19 Uhr den Film „Streik(t)raum“ (Frankreich 2007)(Originaltitel: (G)rève général(e)) Regie: Matthieu Chatellier und Daniela de Felice (Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln; FSK 12)
Anwesend ist ein Vertreter der französischen Gewerkschaft CNT und wird zur aktuellen Lage informieren und zur Diskussion und für Fragen bereit stehen.
Wenn Frankreich gegen die Zumutungen der Mächtigen rebelliert, zeigt sich, dass dort die Macht tatsächlich beim Volk liegt. Als die französische Regierung Anfang 2006 ein Gesetz durchsetzen will, mit dem Berufseinsteiger zwei Jahre lang fristlos entlassen werden können, proben die Studenten den Aufstand und besetzen die Universitäten. Die Filmemacher nehmen an den Streikvorbereitungen teil, an Diskussionen, Versammlungen, Kaffeepausen, am Barrikadenbau und Brötchenschmieren. Die streikenden Studenten lernen etwas, das im universitären Leben selten vorkommt: Trotz widerstreitender Ansichten gemeinsame Entscheidungen zu finden, mit Macht umzugehen und Macht auszuüben.

Verblendung, 1. Teil der Trilogie von Stieg Larsson
„Verblendung“(Schweden / Dänemark / Deutschland 2009, Regie: Niels Arden Oplev,Darsteller: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre, Sven-Bertil Taube, Peter Haber, Peter Andersson – FSK: ab 16 – Länge: 152 min.) ist die Verfilmung des gleichnamigen ersten Romans der „Millennium-Trilogie“, die Stieg Larsson zu einem der populärsten und erfolgreichsten Autoren der vergangenen Jahre machte. Allein in Deutschland begeisterten sich bisher über drei Millionen Leser für die drei Bücher über den smarten Enthüllungsjournalisten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander, die gemeinsam in albtraumhaften Kriminalfällen recherchieren. Mit dem Film VERBLENDUNG startet die Trilogie nun auch im Kino. Und auch dort entfaltet der düstere Thriller, der in tiefste menschliche Abgründe führt, eine beklemmende Spannung, der man sich nicht entziehen kann. Fortsetzung garantiert – „Verdammnis“ und „Vergebung“, Teil 2 und 3 der Trilogie, kommen 2010 in unsere Kinos.
Verblendung läuft am Freitag, den 26. März, um 21.45 Uhr noch einmal in der Kinowerkstatt St. Ingbert

Kinowerkstatt zeigt „Das weiße Band“
Er ist einer der besten Filme des Jahres 2009: „Das weiße Band – eine deutsche Kindergeschichte“ hat im letzten Jahr die Goldene Palme in Cannes gewonnen. Mit einer geradezu literarischen Geschichte erzählt Meisterregisseur Michael Haneke hier von brutalen Vorfällen in einem norddeutschen Dorf kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49 zeigt „Das weiße Band“ (Deutschland / Österreich / Frankreich / Italien 2009, Regie: Michael Haneke, Darsteller: Christian Friedel, Leonie Benesch, Ulrich Tukur, Ursina Lardi, Burghart Klaußner – Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 144 min.) am Samstag, den 27. März, um 18 Uhr, am Sonntag, den 28. März um 20 Uhr.
Alles beginnt mit einem Draht, der zwischen zwei Bäume gespannt ist, und das Pferd, samt Dorfarzt so schwer zu Fall bringt, dass er ins Krankenhaus muss und das Pferd erschossen wird. Doch die Täter werden danach nicht gefunden, der Draht verschwindet spurlos, und kurz darauf wird der Junge des Gutsherrn (Ulrich Tukur) gequält und geschlagen. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?

Vorstadtkrokodile 2
Im Familienkino der Kinowerkstatt läuft am Sonntag, den 28. März, um 16 Uhr „Vorstadtkrokodile 2“ (Deutschland 2010) von Christian Ditter mi Nick Romeo Reimann, Fabian Halbig, Javidan Imani, David Hürten, Robin Walter, Nora Tschirner, Ella Maria Gollmer, Manuel Steitz, Leonie Tepe. (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 6 – Länge: 90 min.)
Sommer, Ferien, die erste zaghafte Liebe und ein neues cooles Banden-Hauptquartier – das Leben der Vorstadtkrokodile könnte so schön sein, wenn es nicht zu seltsamen Zwischenfällen in der Firma von Ollis (Manuel Steitz) und Marias (Leonie Tepe) Eltern kommen würde. Die Firma steht kurz vor der Pleite, und den Eltern droht der Verlust des Arbeitsplatzes und der Wohnung. Das würde auch das Aus der „Vorstadtkrokodile“ bedeuten: Wenn Olli und Maria in eine andere Stadt ziehen müssen, gibt es auch für Hannes (Nick Romeo Reimann), Kai (Fabian Halbig), Jorgo (Javidan Imani), Frank (David Hürten) und Peter (Robin Walter) keine Bande mehr!
Klar, dass die Vorstadtkrokodile alles daransetzen, die zwielichtigen Machenschaften aufzudecken: mit waghalsigen Verfolgungsjagden, riskanten Beschattungsaktionen und, wenn es sein muss, auch mit einer Stylingberatung von Kais nerviger Cousine Jenny (Ella Maria Gollmer), um den Undercovereinsatz im coolsten Club der Stadt durchzuführen. Mit vollem Karacho und der nötigen Ruhrgebiets-Bodenhaftung rasen die Vorstadtkrokodile – vorzugsweise auf dem Fahrrad oder im getunten Rollstuhl – durch das nächste Abenteuer!

St. Ingbert filmkolleg „filmreif“
Das Klassik – Filmkolleg startet am Montag, den 29. März, um 20 Uhr, mit „Psycho“ (USA 1959) von Alfred Hitchcock, Drehbuch: Joseph Stefano nach dem Roman „Psycho“ von Robert Bloch mit Anthony Perkins (Norman Bates), Janet Leigh (Marion Crane), Vera Miles (Lila Crane), John Gavin (Sam Loomis), John McIntire (Sherriff Al Chambers), Martin Balsam (Milton Arbogast), Simon Oakland (Psychiater Dr. Richmond), Frank Albertson (der Millionaer Cassidy), Patricia Hitchcock (Caroline), Lurene Tuttle (Mrs. Chambers), Vaughn Taylor (Mr. Lowery), Mort Mills (Verkehrspolizist).
Ein skrupellos-schönes Spiel: Wer »Psycho« einmal in seinem Leben gesehen hat, wird den Film nie wieder vergessen. Warum? Zum einen ist es Hitchcock hier noch effektiver gelungen, sein Publikum zu manipulieren. Andererseits knüpft die Handlung genau an Ängste an, die uns letztlich irgendwo alle bewegen: Opfer oder möglicherweise auch Täter eines Verbrechens zu werden, die Angst davor, in eine Situation zu geraten, die wir nicht mehr mit dem eigenen Willen meistern können, in der wir von einer Sekunde auf die andere völlig abhängig werden und in der es um Leben und Tod geht – ganz unabhängig von der konkreten Geschichte, die »Psycho« erzählt, und der Zeit, in der der Film spielt.
Marion Crane ist eine kleine Büroangestellte, der sich die Chance ihres Lebens bietet: Sie unterschlägt 400.000 Dollar und flieht. In einem mysteriösen Motel trifft sie auf Norman Bates, und ihr Leben wird zu einem Alptraum …
In Filmausschnitten besprochen wird „Psycho“ am Mittwoch, den 31. März, um 19:30 Uhr im Filmkolleg mit Matthias Ziegler.

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