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Kinowerkstatt – Programm v. 23. – 26. April

David Lynch „Elefantenmensch“
Der Elefantenmensch (England 1980 – 123 min., Prädikat: besonders wertvoll) von David Lynch mit John Hurt (John Merrick), John Gielgud (Mr. Carr Gomm), Anne Bancroft (Mrs. Kendal), läuft am Freitag, den 23. April um 19 Uhr noch einmal in der Kinowerkstatt St. Ingbert.
In David Lynchs Werk finden sich zwei Filme, die auf den ersten Blick „normal“ scheinen, d.h. die offenbar nicht in einer irgendwie surreal verformten Welt spielen. Beide beruhen auf Tatsachen. Der eine ist „The Straight Story“, der andere „The Elephant Man“:
Ein Zirkus ist neu in der Stadt – und seine einzige Attraktion ist ein schrecklich deformierter Mensch, der aufgrund eines Aussehens nur als „Elefantenmensch“ (John Hurt) angekündigt wird. Dr. Frederick Treves (Anthony Hopkins), ein renommierter Chirurg und Anatomie-Professor, interessiert sich wissenschaftlich für das „Phänomen“ und schafft es, ihn seinem „Besitzer“ Bytes (Freddie Jones) abspenstig zu machen. Er beschäftigt sich näher mit dem Mann, der eigentlich John Merrick heißt und möchte ihn gerne „sozialisieren“.

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Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen
Am Freitag, den 23. April, um 21.45 Uhr, am Samstag, den . 24. April, um 21 Uhr, sowie am Sonntag, den 25. April, um 20 Uhr zeigt die Kinowerkstatt „Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen“ (USA 2009) von Werner Herzog mit Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer, Alvin „Xzibit“ Joiner, Fairuza Balk, Shawn Hatosy, Jennifer Coolidge, Tom Bower.
Mit „The White Diamond“, „Grizzly Man“ und „Encounters at the End of the World“ schuf er in den letzten Jahren äußerst bemerkenswerte Dokumentarfilme und feierte mit den beiden letztgenannten in den USA zwei seiner größten Erfolge überhaupt. Werner Herzog befindet sich seit guten fünf Jahren in der aufregendsten Phase seiner an Aufregungen nicht armen Karriere. Diese Phase drohte vollends unter Ausschluß des deutschen Kinopublikums stattzufinden. Jetzt kommt mit „Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen“ endlich wieder ein Film von Werner Herzog in die deutschen Kinos:
Als einer der Besten im Dezernat wird Terence McDonagh (Nicolas Cage) mit der Aufklärung eines Massakers an einer afrikanischen Einwandererfamilie beauftragt. Der Botenjunge Daryl (Denzel Whitaker) ist der einzige Augenzeuge des brutalen Mordes. Er ist bereit, gegen den Drogendealer Big Fate (Xzibit) auszusagen, auf dessen Konto der Mord an der Familie geht.
Terence, der ab sofort für die Sicherheit von Daryl verantwortlich ist, gerät immer mehr in einen Sog aus Drogen und Korruption. Die komplizierten Ermittlungen, Drogenbeschaffung und die Begleichung alter Wettschulden werden für Terence zunehmend zu einer Gratwanderung. Als seine Freundin Frankie (Eva Mendes) auch noch in die Dinge hineingezogen wird und ernsthaft in Gefahr gerät, droht die Situation außer Kontrolle zu geraten …

„Bad Lieutenant ist zu einem überaus gelungenen und stimmigen Film geworden. Der in beinahe jeder Einstellung präsente Nicolas Cage liefert darin vielleicht seine beste darstellerische Leistung überhaupt ab. In den denkwürdigsten Momenten versteigt sich seine Performance dabei in wunderbarstes Overacting, das perfekt zum ironischen Ton des Films paßt. Bad Lieutenant ist ohne Zweifel Herzogs humorigster Film bislang und bietet viele Momente großartiger Situationskomik.“ (schnitt.de)

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„Dancer in the Dark“ im Filmkolleg
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Montag, den 26. April, um 20 Uhr „Dancer in the Dark“ von Lars von Trier mit Björk Gudmundsdottir, Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare, Jean-Marc Barr, Udo Kier u. a. „Dancer in the Dark“ gewann beim Filmfestival in Cannes 2000 gleich zwei der Hauptpreise. Lars von Triers Leinwand-Musical erhielt die „Goldene Palme“ als bester Film, und Hauptdarstellerin (und Sängerin) Björk wurde als beste Schauspielerin geehrt.

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„Hodder rettet die Welt“ im Familienkino
Im Familienkino am Sonntag, den 25. April, um 16 Uhr läuft der Film „Hodder rettet die Welt“ (Dänemark, 2002) von Henrik Ruben Genz mit Frederik Christian Johansen, Lars Brygman, Anders Lunden Kjelsen, Birthe Neumann, Maurice Blinkenberg u.a. (84 Min., ab 6 Jahren, FSK: o.A. (wertvoll))

Nach dem preisgekrönten Buch von Bjarne Reuter inszenierte der oscarnominierte Regisseur Henrik Ruben Genz ein sowohl lustiges als auch sensibel und liebevoll erzähltes Kinoerlebnis. Hodder rettet die Welt war in Dänemark der bisher erfolgreichste Kinderfilm des Jahres 2003.
Der Drittklässler Hodder lebt allein mit seinem Vater. Weil der nachts unterwegs ist um Reklameplakate zu kleben, ist Hodder oft allein zuhause. Um sich die Zeit zu vertreiben, flüchtet er sich in seine eigene Fantasiewelt. Eines Nachts erscheint Hodder eine Fee und bittet ihn, die Welt zu retten. Doch wie soll Hodder treue Mitstreiter für seine Mission finden, da er doch keine Freunde hat? Und wo soll er eigentlich mit der Rettung der Welt anfangen? Unterstützung findet Hodder schließlich bei Lola, der Frau ohne Nachnamen, Big Mac Johnson, einem reimenden Boxer und dem Südseehäuptling William Ludo…

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