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Kriminalität in St. Ingbert

Am Donnerstagmittag (22.04..2010) kam es im St. Ingbert Wohngebiet “ Roter Flur “ zu zwei Straftaten.
Gegen 13:10 Uhr schwatzte ein wortgewandter Betrügereinem 90jährigen Bewohner in der Virchowstraße zwei angebliche Lederjackenfür mehrere Hundert Euro auf, die, wie sich später herausstellte, aus minderwertigen synthetischen Material hergestellt waren.
Vermutlich handelt es sich bei dem Betrüger um einen gepflegt aussehenden mutmaßlichen Italiener, etwa 35-40 Jahre alt, 1,70 m groß, mit kurzen Haaren und glattrasiert.
Wer kann Angaben zu dem Mann oder über das von ihm benutzte Fahrzeug machen ?

Zwischen 13:30 Uhr und 16:20 Uhr kam es in unmittelbarer Nähe zu einem Tageswohnungseinbruchin ein freistehendes Wohnhaus in der Behringstraße.
Unbekannte nutzten die Abwesenheit der Hauseigentümer, hebelten eine rückwärtige Tür auf und entwendeten zahlreiche Schmuckstücke. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.
Hier fragt die Polizei, wer im Wohngebiet “ Roter Flur “ auffällige Personen bemerkt hat oder Hinweise auf den oder die Einbrecher geben kann. ?

Dank eines aufmerksamen St. Ingberter Apothekers, der in der Zeitung von einem möglichen Betrüger mit gepiercter Augenbraue gelesen hatte, der angeblich Spenden für den Polizeisportverein im Rahmen der Aktion „Keine Macht den Drogen“ sammeln wollte, konnte der Fall nun als erledigt zu den Akten gelegt werden.
Der bislang Unbekannte bat nämlich ebenfalls am Donnerstag (22.04.2010) besagten Apotheker um eine Spende.
Der rief kurzerhand die Polizei an, die den Spendensammler wenig später feststellen konnte.
Weitere Ermittlungen führten dann jedoch zu dem beruhigenden Ergebnis, daß es sich um den 30 jährigen Sven Spangenberg handelt, der ganz legal und in offizieller Mission Spenden sammelt und mit einer Nennung seines Namens zur Vermeidung weiterer möglicher Mißverständnisse einverstanden war.
Ein anscheinden geplanter sogenannter schwerer Raub mit Schußwaffenereignete sich kurz vor Mitternacht im Bereich Hobelsstraße/Bert-Brecht-Straße.
Exakt um 23:45 Uhr lauerten zwei dunkel gekleidete und auch dunkel maskierte Männer einem nach Hause kommenden St. Ingberter Geschäftsinhaber auf, bedrohten ihn mit Pistolen und nahmen ihm seine Geldbörse mit Tageseinnahmen in Höhe von mehreren Hundert Euro ab. In der Geldbörse befanden sich auch eine Kundenkarte der Metro, eine Krankenkassenkarte und ein EU-Führerschein.
Dann flüchteten die beiden Männer zunächst durch die Hobelsstraße in Richtung Pfarrer-Lauer-Straße und von dort aus in Richtung Reinhold-Becker-Straße.
Beide Räuber wurden als etwa 35 Jahre alt eingeschätzt, wobei der eine als etwa 1,80 m groß und kräftig muskulös, der andere als etwas kleiner und schmaler als sein Komplize beschrieben wurde.
Der Überfallene schrie anschließend laut herum, so daß möglicherweise Zeugen auf die Tat selbst oder ein von den Tätern zur Flucht benutztes Fahrzeug aufmerksam wurden.
Die Polizei bittet nun insbesondere die Bewohner des Wohngebietes Am Hobels um ihre Mitarbeit und Hinweise.

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