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Donnerstag, 19. Oktober 2017 · wolkig  wolkig bei 13 ℃ · Bunter Nachmittag für SeniorInnen in der OberwürzbachhalleSaarländische Künstler sind bei Künstlermarkt vertretenVon Kelten und Römern – Zeitreise in die regionale Vergangenheit

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Kinowerkstatt – Programm 30. April – 3. Mai 2010

„Dancer in the Dark“ mit Björk
Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt am Freitag, den 30. April, um 19 Uhr „Dancer in the Dark“, eine Passionsgeschichte mit Musik von Lars von Trier mit Björk Gudmundsdottir, Catherine Deneuve, David Morse, Peter Stormare, Jean-Marc Barr, Udo Kier u. a. „Dancer in the Dark“ gewann beim Filmfestival in Cannes 2000 gleich zwei der Hauptpreise. Lars von Triers Leinwand-Musical erhielt die „Goldene Palme“ als bester Film, und Hauptdarstellerin (und Sängerin) Björk wurde als beste Schauspielerin geehrt.

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Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen
Am Freitag, den 30. April, um 21.45 Uhr, am Samstag, den 1. Mai, um 18 Uhr zeigt die Kinowerkstatt „Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen“ (USA 2009) von Werner Herzog mit Nicolas Cage, Eva Mendes, Val Kilmer, Alvin „Xzibit“ Joiner, Fairuza Balk, Shawn Hatosy, Jennifer Coolidge, Tom Bower.
Mit „The White Diamond“, „Grizzly Man“ und „Encounters at the End of the World“ schuf er in den letzten Jahren äußerst bemerkenswerte Dokumentarfilme und feierte mit den beiden letztgenannten in den USA zwei seiner größten Erfolge überhaupt. Werner Herzog befindet sich seit guten fünf Jahren in der aufregendsten Phase seiner an Aufregungen nicht armen Karriere. Diese Phase drohte vollends unter Ausschluß des deutschen Kinopublikums stattzufinden. Jetzt kommt mit „Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen“ endlich wieder ein Film von Werner Herzog in die deutschen Kinos.
„Bad Lieutenant“ ist zu einem überaus gelungenen und stimmigen Film geworden. Der in beinahe jeder Einstellung präsente Nicolas Cage liefert darin vielleicht seine beste darstellerische Leistung überhaupt ab. In den denkwürdigsten Momenten versteigt sich seine Performance dabei in wunderbarstes Overacting, das perfekt zum ironischen Ton des Films paßt. Bad Lieutenant ist ohne Zweifel Herzogs humorigster Film bislang und bietet viele Momente großartiger Situationskomik.“ (schnitt.de)

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Filmpreis in Silber für „Sturm“ von Hans-Christian Schmid
„Sturm“ (Deutschland / Dänemark 2009) – Regie: Hans-Christian Schmid – Darsteller: Kerry Fox, Anamaria Marinca, Stephen Dillane, Rolf Lassgård, Alexander Fehling, Kresimir Mikic, Tarik Filipovic (Prädikat: besonders wertvoll – FSK: ab 12 – Länge: 103 min.) ist am Samstag, den 1. Mai um 21 Uhr und am Sonntag, den 2. Mai, um 20 Uhr in der Kinowerkstatt zu sehen.
Gerade wurde „Sturm“ mit dem Deutschen Filmpreis in Silber als Bester Spielfilm, mit dem Preis für den Besten Schnitt (Hansjörg Weißbrich) und für die Beste Filmmusik: The Notwist, ausgezeichnet.
Hans-Christian Schmid ist es gelungen, nicht nur einen drängenden, politischen Film über Zivilcourage zu drehen, sondern auch einen spannenden Thriller, der die Zuschauer im Sturm erobert. (Brigitte)

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„Zerrissene Umarmungen“
Mit einer wahrhaft filmreifen, dramatischen Liebesgeschichte kehrt der Meister des Melodrams, Pedro Almodóvar, zurück: Mit der großartigen Penélope Cruz steht wieder eine Frau im Zentrum seines virtuos verschachtelten Spiegelkabinetts, bei dem Realität und Fiktion immer wieder äußerst kunstvoll ineinander übergehen und miteinander verschmelzen. „Zerrissene Umarmungen“ (Spanien 2009 – Originaltitel: Los Abrazos Rotos) mit Penélope Cruz, Lluís Homar, Blanca Portillo, José Luis Gómez, Lola Dueñas, Rubén Ochandiano, Ángela Molina, Rossy de Palma – (FSK: ab 12 – Länge: 127 min. ) ist am Montag, den 3. mai, um 20 Uhr zu sehen.
Schon beim Casting für seinen neuesten Film verliebt sich der junge Regisseur Mateo Blanco (Lluís Homar) leidenschaftlich in die wunderschöne Hauptdarstellerin Lena (Penélope Cruz). Eine gefährliche Leidenschaft, denn Lena ist mit einem Bankier verheiratet, der jeden ihrer Schritte argwöhnisch überwachen lässt. Und auch Mateos treue Assistentin Judit (Blanca Portillo) reagiert eifersüchtig…
„Zerrissene Umarmungen“ wird im Rahmen des Filmkollegs „Filmklassiker neu sehen“ am Mittwoch, den 5. Mai, um 19.30 Uhr in Ausschnitten besprochen. Neueinsteiger sind willkommen: Schüler/Studenten, Vereinsmitglieder und ‚kunst umsunst‘ – Kartenbesitzer sind frei – der Kinowerkstattverein sponsert die Teilnehmergebühr. Einzelteilnahme: 4. – Euro!

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Im Familienkino: „Die unendliche Geschichte“
Am Sonntag, den 2. Mai, um 16 Uhr zeigt die Kinowerkstatt einen Klassiker, einen richtig schönen Film für die ganze Familie: „Die unendliche Geschichte“ von Wolfgang Petersen nach dem gleichnamigen Buch von Michael Ende.
Der zehnjährige dicke Bastian Balthasar Bux flüchtet sich vor seinen gemeinen Klassenkameraden in eine verstaubte Buchhandlung. Dort fühlt er sich magisch zu einem Buch hingezogen: „Die Unendliche Geschichte“ lautet der Titel. Er nimmt das Buch einfach mit, verkriecht sich auf dem Schulspeicher und beginnt darin zu lesen.
Die spannenden Geschichten vom jungen Steppenreiter Atréju ziehen ihn sofort in ihren Bann. Und ehe er sichs versieht, ist Bastian mittendrin in Phantásien. Ausgerechnet er soll die Traumwelt vor dem „Nichts“ retten, das sie bedroht. Die Ursache für das „Nichts“ ist schnell gefunden: Phantásien ist die Welt der menschlichen Träume. Und da immer mehr Kinder einfach nicht mehr träumen, droht die wunderbare Welt mitsamt der sterbenskranken „Kindlichen Kaiserin“ für immer zu verschwinden.
Zum Glück sprüht Bastian geradezu vor Fantasie. So gelingt es ihm an der Seite von Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur die ganze Welt wieder mit neuem Leben zu erfüllen. Doch mit jedem Wunsch verliert er eine Erinnerung an sein Zuhause. Und so stellt sich für Bastian die Frage: Kann er am Ende wieder zurück nach Hause finden?

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