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Johannes Kühn liest unter dem Motto

„Wenn die Hexe Flöte spielt…“ aus seinen Märchen und Märchengedichten
St. Ingbert. Als Dichter ist Johannes Kühn längst bekannt; dass er auch eine Reihe von Märchen verfasst hat, ist kaum im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Sogar auf dreifache Weise hat Johannes Kühn eine Fährte in die Märchenwelt eingelegt: in seinen fabulierfreudigen Märchen, in seinen existentiellen Märchengedichten und in seinen skurrilen farbigen Zeichnungen (von denen einige gezeigt werden).
Für Johannes Kühn haben Geld und Glück nichts miteinander zu tun. Zum Glück braucht es viel mehr als Geld: wache Sinne, ein freundliches Gemüt und eine reiche Seele. Ohne Ablenkung durch zeitbedingte Zufälligkeiten erschafft er in seinen Märchen Menschen, die teils durch den Sündenfall verdorben, teils von ihm unberührt geblieben sind. Es kann auch sein, dass beides in ein und derselben Person vorhanden ist. Die einen können noch in einer beglückenden Symbiose mit der Natur leben, die andern setzen ihr gewaltsam zu. Das Böse tritt drastisch auf. Es offenbart sein großmannssüchtiges Wesen in der Gegenüberstellung mit dem bescheidenen Guten, das sich in allen Märchen als überlegen erweist.
Der Abend trägt den Titel „Wenn die Hexe Flöte spielt…“.
Um einen Kostenbeitrag von zwei Euro wird gebeten. Infos: KEB, Telefon (06894)9630516.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017