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Folgekosten verringern durch energetische Sanierung

Viele Saarländer drängt es zum Wohneigentum. Aus den unterschiedlichsten Gründen entscheiden sich etliche zum Kauf eines gebrauchten Hauses. Der Altbau steckt in der Regel seit Jahrzehnten im Sanierungsstau. Bevor man einziehen kann, müssen die Räume daher auf Vordermann gebracht werden, das Bad saniert, die Böden geschliffen, neue Bodenbeläge verlegt werden. An die energetische Sanierung denkt dabei nicht jeder. Daher weisen die Energieberater der Verbraucherzentrale darauf hin, dass die energetische Sanierung die Finanzierungskonditionen verbessern kann. Wenn die Kosten für die energetische Instandsetzung mit in den Wert der Immobilie gerechnet werden, können 30 Prozent dieser Kosten über das zinsgünstige Wohneigentumsprogramm der KfW finanziert werden. Zusätzlich können alle Maßnahme, die mit der energetischen Sanierung zusammenhängen – also z. B. auch die Malerarbeiten nach Austausch der Fenster – über das Energieeffizienzprogramm finanziert werden. „Das lohnt sich!“, erläutern die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Neben den finanziellen Aspekten ist aber auch der Eigentümerwechsel genau der richtige Zeitpunkt, energetische Sanierungen durchzuführen. Die Energieberater der Verbraucherzentrale wissen um den Dreck und die Belästigungen, die der Austausch von Fenstern, die Erneuerung der Heizung etc. machen können. Aber wenn noch keiner im Objekt wohnt, lassen sich solche Maßnahmen schnell und unkompliziert durchführen. Das spart Zeit und schont Nerven. Darüber hinaus ist die energetische Sanierung die einzige Sanierung, die sich nach einigen Jahren wieder selbst bezahlt. Ein neuer Parkettboden ist zwar schön, aber nur mit der entsprechenden Kellerdeckendämmung spart er auch Energie und Geld.

Wer die Möglichkeiten der energetischen Gebäudesanierung und deren Kosten abschätzen lassen möchte und über Fördermöglichkeiten beraten werden möchte, macht am besten einen Termin bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale.

Die unabhängige Energieberatung wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Anmeldung unter 06894 / 955 2550.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017