Nachrichten

Mittwoch, 28. Juni 2017 · starker Regen  starker Regen bei 18 ℃ · Der kleine Rabe Socke im KamishibaiNeues vom Chor der Brauerei BeckerGegen vorschnelle Bebauung von Freiflächen

Facebook Twitter Google+ Instagram RSS Feed

Das Land gewährt Zuschüsse zu Familienferienmaßnahmen

Bald ist es wieder soweit: Die schönste Zeit des Jahres, die Ferienzeit steht bevor. Für viele heißt dies während der Sommerferien (vom 17.07.2006 bis 26.08.2006): Koffer packen und in einem Urlaub dem täglichen Alltagsstress entfliehen, sich erholen, entspannen, Spaß haben, wieder neue Kraft tanken.

Für ebenso viele bleibt dies aus finanziellen Gründen jedoch zumeist ein unerfüllbarer Traum, wovon insbesondere finanzschwache, kinderreiche Familien betroffen sind.

Die saarländische Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer macht deswegen nochmals darauf aufmerksam, dass finanzschwache, kinderreiche Familien mit mind. 3 Kindern bzw. Alleinerziehende mit mind. 2 Kindern (Familien mit einem ab 60v.H. behinderten Familienmitglied bereits mit einem Kind) unter 18 Jahren im Saarland einen Zuschuss zu einer gemeinsamen Familienferienmaßnahme erhalten können.

Kramp-Karrenbauer: „Familienferienmaßnahmen sind ein gutes Instrument, den Zusammenhalt der Familiengemeinschaft zu fördern und Familie wieder neu zu erleben. Im vergangenen Jahr konnten wir an 52 Familien einen Zuschuss gewähren.“

Um in den Genuss einer Förderung zu kommen, darf z.B. eine Familie mit drei Kindern über ein monatliches Nettoeinkommen = Brutto ./. gesetzliche Abzüge (ohne Kinder- und Bundeserziehungsgeld) von bis zu 1.950,00 € (Alleinerziehende: 1.650,00 €) -zuzüglich bis zu 100,00 € Härtefallregelung- verfügen.

Beim Vorliegen der übrigen Antragsvoraussetzungen (u.a. Antragsfrist, Feriendauer, Ferienort) kann dieser Familie bei einem zweiwöchigen Ferienaufenthalt ein Zuschuss von bis zu 540,00 € bzw. 435,00 € (= 36,00 bzw. 29,00 € täglich) gewährt werden.

Bezuschusst werden können Urlaube von 12 bis 21 Tagen in familienfreundlichen Einrichtungen wie z.B. anerkannte Familienferienstätten, Ferienwohnungen, Bauernhöfe, bestimmte Campingmaßnahmen in Deutschland oder dem angrenzenden Ausland (inkl. spanisches Festland und Südtirol). Das Angebot ist nicht auf die Sommerferien beschränkt.

Die Anträge sind bei den Trägern (u.a. Arbeiterwohlfahrt, Diakonisches Werk, alle Caritasverbände) zu stellen (Antragsfrist: möglichst 8 Wochen vorher) und müssen dem Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport auf jeden Fall vor Maßnahmebeginn vorgelegt werden.

Kommentare

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben

Zu diesem Artikel können keine Kommentare mehr abgegeben werden.

St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017