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SPD: Mehr attraktive Angebote für eine wohnortnahe Kinderbetreuung

Bei Bildung und Kinderbetreuung soll der Rotstift angesetzt werden. Dabei hat gerade erst die World Vision Kinderstudie gezeigt, dass sich 20 Prozent der deutschen Kinder benachteiligt fühlen aufgrund der wachsenden Kluft zwischen arm und reich.
In einem anschaulichen Vortrag stellte Birgit Ohliger, Landesgeschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Saarland, die vielfältigen Aktivitäten der AWO in der Kinderbetreuung, in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie im Kampf gegen Kinderarmut vor. Um eine wohnortnahe Kinderbetreuung zu gewährleisten, kooperiert die AWO mit Unternehmen, unterhält Häuser der Begegnung („Mehrgenerationenhaus“) und bietet verlängerte Öffnungszeiten an. Es sei ein steigender Bedarf an qualifizierten Betreuungsplätzen für Kinder, insbesondere aufgrund der Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, zu erwarten, so Ohliger. Mit verschiedenen Projekten gegen Kinderarmut soll
Kindern ein gesundes Aufwachsen und soziale Teilhabe ermöglicht werden.
Die Situation in St. Ingbert sei geprägt durch fehlende Krippenplätze, verzögerten Krippenausbau (siehe Kita Luitpoldschule) und fehlenden Maßnahmen der Armutsprävention,erläuterte Christina Wieth, Sachverständige der SPD-Fraktion im Bildungs- und Biosphärenausschuss.
Um weitere Betreuungsplätze sowie Projekte gegen Kinderarmut in St. Ingbert einzurichten, muss die Stadtverwaltung endlich auf engagierte Träger und interessierte Unternehmen zugehen, sagte Stadtratsmitglied Sven Meier.
„Sogar die monatelange Schließung des Kinderhauses wird nicht genutzt, das Konzept und die Trägerschaft des Kinderhauses zu prüfen und weiterzuentwickeln. Für eine kinder- und familienfreundliche Stadt müssen mehr attraktive Angebote geschaffen werden, zum Beispiel ein Biosphärenhaus der Begegnung, damit Kinder, Beruf und Familie leichter miteinander in Einklang gebracht werden können“.

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