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Spatenstich für zwei neue Werkstätten für Behinderte in Ensdorf.

„Mit der Gewährung dieser Zuwendung durch das Land wird ein weiterer Schritt zur Förderung schwerbehinderter Menschen im Saarland und ihrer Teilhabe am Arbeitsleben gewährleistet“; so Minister Josef Hecken beim ersten Spatenstich für zwei Werkstätten für behinderte Menschen der Arbeiterwohlfahrt in Ensdorf. Die Landesregierung fördert den Neubau mit rund 5,5 Mio. Euro. Dadurch werden insgesamt 168 neue Arbeitsplätze in der Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt in Ensdorf entstehen.

„Mit den Neubauten entstehen 120 Arbeitsplätze für geistig behinderte Menschen und 48 Arbeitsplätze für Menschen mit einer seelischen Behinderung. Damit wird unter anderem auch eine Entlastung der AWO-Werkstatt in Dillingen erreicht“. Der Minister hob besonders hervor, dass damit für den Landkreis Saarlouis auch eine bedarfsgerechte spezialisierte Werkstatt für seelische behinderte Menschen entstehe, die einer wohnortnahen Beschäftigung Rechnung trage.

Die zu erwartenden Verbesserungen seien dem Land auch etwas wert: Die Projekte in Ensdorf werden Gesamtkosten von etwa 8,2 Millionen Euro verursachen, wovon das Land mehr als 5,1 Millionen Euro als Zuschuss und 440.000 Euro mittels Darlehen übernehme. Sozialminister Josef Hecken lobte das Engagement der Arbeiterwohlfahrt, die einen Eigenanteil von über 1,6 Millionen Euro beisteuere.

Der Minister betonte, dass besondere Unterstützung die behinderten Menschen benötigten, die auf Grund von Art und Schwere ihrer Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden könnten. Die Landesregierung werde nach wie vor Sorge dafür tragen, dass sie eine entsprechende Förderung, Betreuung und Arbeitsmöglichkeit in speziellen Werkstätten erhalten. So seien seit 1999 im Saarland rund 550 neue Arbeitsplätze in Werkstätten geschaffen worden, womit insgesamt 3.061 Werkstattplätze zur Verfügung stünden. Bis zum Jahre 2010 werde das Angebot in den Werkstätten auf 3.400 Plätze ausgebaut sein. Hecken stellte zufrieden fest, dass das Saarland bereits jetzt einen über dem Bundesdurchschnitt liegenden Versorgungsgrad an Werkstätten erreicht habe.

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