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Verleihung des Albert-Weisgerber-Preises

Am 10. Mai wird Werner Bauer im Rahmen einer offiziellen Feierstunde mit dem Albert-Weisgerber-Preis für Bildende Kunst der Stadt St. Ingbert ausgezeichnet. Die Entscheidung für den 1934 in Völklingen geborenen Künstler fiel bereits im vergangenen Jahr.

Die Fachjury unter dem Vorsitz des St. Ingberter Oberbürgermeisters Georg Jung würdigte Werner Bauer für „sein herausragendes künstlerisches Schaffen. Bauer widmet sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit Ideenreichtum und Experimentierfreude der Lichtkunst.

Hohes Ansehen genießt der in Saarbrücken lebende Künstler, der mit zahlreichen Arbeiten auch im öffentlichen Raum präsent ist, nicht nur im Saarland. Seine Werke haben in international bekannte Sammlungen und Museen Einzug gehalten. Hierzu gehören neben dem Saarland Museum Saarbrücken renommierte Häuser wie das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt, die städtische Kunstsammlung Gelsenkirchen oder auch das neu eröffnete Museum Ritter bei Stuttgart. In wichtigen Ausstellungen zur Kinetischen Kunst, wie jüngst im Kunsthaus Graz und dem Tinguely-Museum in Basel, war Bauer ebenso vertreten wie aktuell in der hochrangig besetzten Schau zur Lichtkunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Museum für Neue Kunst in Karlsruhe. Werner Bauer reiht sich damit in die Riege international bedeutender Protagonisten dieser Richtung ein.

Seit seinen Anfängen in den späten 60er Jahren nehmen Licht, Bewegung und Strukturen im Werk Werner Bauers eine herausragende Stellung ein. Untersuchte der Künstler in den frühen Reliefs zu Beginn der 70er Jahre das Wechselspiel von Licht und Form noch an konkreten Objekten aus Holz, so treten in späteren Werkphasen Stoffe wie Plexiglas, Silikon, Lichtsammelfolie sowie farblose Acrylfolie an die Stelle herkömmlicher Materialien.

Fasziniert vom ästhetischen Reiz der technischen Werkstoffe entwickelte Werner Bauer in den vielen Jahren seiner künstlerischen Recherche immer neue Variationen der künstlerischen Form. Mit bemerkenswert innovativer Kraft hat er ein Werk geschaffen, das ein facettenreiches Spektrum der vielfältigen Auseinandersetzung mit dem Medium Licht präsentiert.

Wandlung und Genese dieses bedeutenden Werkes wurde nun in einem Folgeband des Werkverzeichnisses, das Werner Bauers Arbeiten der Jahre 1989 – 2005 zusammenfasst, erneut dokumentiert. Die vom Institut für aktuelle Kunst im Saarland an der Hochschule der Bildenden Künste und der Union Stiftung neu herausgegebene Publikation wird im Rahmen der Feierlichkeiten zur Verleihung des Albert-Weisgerber-Preises der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt.

Die Verleihung des Albert-Weisgerber-Preises für Bildende Kunst an Werner Bauer, findet am Mittwoch, 10. Mai, 19 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert statt. Der Eintritt ist frei. Die Laudatio hält Eugen Gomringer.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017