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2005 Besucherrekord in der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz – Museales Erfolgskonzept

Museales Erfolgskonzept an der Saar

Annähernd 185.000 Besucher lautet die überragende Bilanz der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz für das Jahr 2005. Für die 1980 gegründete Einrichtung ist dies eine Rekordzahl – noch nie haben so viele Menschen die Museen der Stiftung besucht. Die enorme Steigerungsrate um 57 % zum Vorjahr bestätigt die konzeptionelle Neuausrichtung der Institution.

Minister Jürgen Schreier, Kurator der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz:

„Die jüngsten Besucherzahlen für die Museen der Stiftung belegen eindrucksvoll, dass der Weg, den Vorstand Dr. Ralph Melcher eingeschlagen hat, richtig für unsere Kulturlandschaft ist. Mit dem Zeitungsmuseum in Wadgassen, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, der Schlosskirche, der Modernen Galerie, der Stadtgalerie und der Alten Sammlung in Saarbrücken verfügt die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz über ein breites museales Spektrum. Dr. Melcher hat mit Weitsicht und mit Umsicht agiert, und so die Akzeptanz und die Qualität der Stiftungs-Museen nachhaltig steigern können.“

Ein wichtiger Grund für diesen Erfolg ist neben den zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen die äußerst erfreuliche Beliebtheit der beiden Einrichtungen, die im Zuge der Neugestaltung der Museumslandschaft im vorletzten Jahr eröffnet wurden: das Museum in der Schlosskirche und das Deutsche Zeitungsmuseum. Das Museum in der Schlosskirche verzeichnete im vergangenen Jahr 47.547 Besucher, 32.903 Besucher nahmen das Angebot des Deutschen Zeitungsmuseums wahr. Die Perspektiven stimmen gerade in Bezug auf die Fortentwicklung der Museumslandschaft sehr optimistisch, wird es doch mit der Neugestaltung auch in den Jahren 2006 und 2007 weitergehen.

Das in Nachbarschaft der Schlosskirche gelegene Museum für Vor- und Frühgeschichte konnte in Verbindung mit der Römischen Villa Nennig im Jahr 2005 seine gewohnt hohe Besucherzahl bestätigen (33.903 Besucher). Durch umfangreiche Umbaumaßnahmen in diesem Jahr soll auch dieses Museum räumlich wie konzeptionell an Attraktivität gewinnen und zu einem zentralen Museumsstandort ausgebaut werden.

Die hochwertigen Präsentationen von Gegenwartskunst sowie öffentlichkeitswirksame Ausstellungsereignisse wie Die Brücke in der Südsee – Exotik der Farbe in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums bilden ein exzellentes Pendant zu den regionalhistorischen Museen auf der gegenüberliegenden Saarseite. 109.598 Besucher nutzten 2005 das Angebot des Saarlandmuseums. Neben den erfreulich hohen Besucherzahlen in den Sonderausstellungen fällt auch eine deutliche Steigerungsrate in der Sammlung der Modernen Galerie auf, die maßgeblich auf die im Herbst 2004 erfolgte Neuhängung der hochkarätigen Bestände und die stärkere Dynamik der Präsentation zurückzuführen ist.

Dr. Ralph Melcher, Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz:

„Es freut mich sehr, daß die vielfältigen Maßnahmen zur Neugestaltung unserer Museumslandschaft und unsere Ausstellungen einen so großen Zuspruch erfahren haben. Dieses Rekordjahr mit bisher nicht dagewesenen Besucherzahlen wollen wir gerne als ein Zeichen dafür werten, daß unsere Anstrengungen in die richtige Richtung gehen. Natürlich ist uns dieses Ergebnis zugleich ein Ansporn, dieses Niveau zu halten. Ich möchte all denjenigen innerhalb und außerhalb der Stiftung danken, die durch ihr Engagement, ihren Einsatz und ihre großzügige Unterstützung diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben.“

Die Erfahrungen des Jahres 2005 zeigen insgesamt, dass die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz durch die Neugestaltung der Museumslandschaft und der damit verbundenen Erschließung neuer Besuchergruppen eine wesentlich höhere Akzeptanz in der Bevölkerung erreicht. Die Fortentwicklung der Museumslandschaft, die Profilierung des Ausstellungsprogramms und der Sammlungsbestände sowie deren wissenschaftliche Erforschung und Publikation sind auch in diesem Jahr die Schwerpunkte der Arbeit der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz, die sich hierdurch eine weitere Steigerung des öffentlichen Zuspruchs erwartet.

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