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Vorsicht bei Reisen in die Türkei. Kontakt mit Geflügel und Geflügelprodukten vermeiden.

„Zum eigenen Schutz sollte enger Kontakt zu Geflügel und Geflügelpro-dukten vermieden werden. Noch ist das Risiko für den Menschen gering. Eine Anste-ckung ist nur dann möglich, wenn man ohne Schutzkleidung und Atemmaske mit ei-nem infizierten Tier oder deren Ausscheidungen in Kontakt kommt“. Die türkischen Behörden haben der WHO mitgeteilt, dass in einem Krankenhaus in Van im Osten der Türkei insgesamt 30 Patienten wegen einer möglichen H5N1-Infektion behandelt werden. Das Virus ist auch in der Region der Hauptstadt Ankara bei drei Patienten in einem Krankenhaus nachgewiesen worden.

Der Erreger, der auch in Teilen Asiens und Rumänien aufgetreten ist, kann von infizierten Tieren weitergegeben, aber auch durch deren Produkte wie Eier und Geflü-gelfleisch oder durch Kleider, Schuhe sowie andere Gegenstände auf infizierten Ge-bieten auf andere Tiere übertragen werden. Gesundheitsminister Hecken rät daher, im Reiseland direkte Tierkontakte zu vermeiden.

Keine Gefahr bei Verzehr von gegrillten Geflügelfleisch.
Geflügelfeisch und Geflügelprodukte sollten nur in gekochtem oder durchgebratenem Zustand verzehrt werden. Die Einfuhr von Geflügelprodukten, Geflügelfleisch, Eiern, Federn oder unbehandelten Jagd-trophäen sind verboten.

Unterdessen habe das Saarland seine Vorsorgemaßnahmen zur Abwehr der Geflügelpest fortgesetzt: die Kontrollen am Flughafen Saarbrücken wurden weiter ver-stärkt. Hinzu kommen das Monitoring, Kontrollen bei Wildgeflügel sowie die Beo-bachtung des Vogelzuges. „Die jüngsten Fälle in der Türkei sowie deren Entwicklung werden aufmerksam verfolgt. Bei einer geänderten Risikolage werde das Saarland reagieren“, so Hecken.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017