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FW: „Kommunalpolitischer Führerschein“

Wer sich neu in der Kommunalpolitik engagieren will, wird auf einen Schlag mit einer Flut verschiedenster Gesetze, Verfahrensvorschriften sowie einer Vielzahl von Terminen und Anforderungen konfrontiert. „Erfolgreich wird auf Dauer nur sein, wer sich ein festes Fundament an kommunalpolitischem Basiswissen erarbeitet und sich die notwendigen fachlichen und methodischen Kompetenzen erarbeitet“, so der Vorsitzende der Freien Wähler in der Gemeinde Mandelbachtal Gerhard Hartmann. Insbesondere für die ehrenamtlichen Mandatsträger sollte mit Annahme des Mandats in den kommunalpolitischen Gremien des Saarlandes durch dieses Weiterbildungsangebot ein solides Grundwissen im Bereich des Kommunalrechts, kommunalpolitische Handlungsfelder und grundlegender Arbeitsmethoden vermittelt werden.
Das Gesamtzertifikat, den „ Kommunalpolitischen Führerschein“ sollte derjenige erhalten, der z.B. an den Seminaren wie: Einführung in die Kommunalpolitik, Rhetorik, Selbst-, Zeit- und Zielmanagement teilgenommen hat. Es müssen Wahlseminare aus dem Bereich der kommunalpolitischen Grundlagenseminare wie: Bauplanungsrecht, Kommunales Wahlrecht, Haushaltsrecht sowie Jugend- und Sozialrecht folgen. Aufbauende Wahlseminar aus dem Bereich der kommunalpolitischen Perspektivseminare wie z.B.: Kommunale Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik und Kommunale Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung. Die Ausbildungsgänge sollten modular aufgebaut sein Die Seminare müssen durch die Verantwortlichen im Saarland und bundesweit kostenfrei für die Teilnehmer angeboten werden.
Die Teilnahme an diesen Seminaren sollte auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger möglich sein. Somit könnte die Scheu bei den Bürgern genommen werden, die sich zukünftig kommunalpolitisch in unserer Gesellschaft engagieren wollen. Zudem würde für die Bürger die Politik vor der Haustüre transparenter, Arbeitsplätze im Bildungsbereich geschaffen und die Qualität in der Kommunalpolitik gesteigert, so Hartmann und fügt hinzu: Wer diese Forderung ablehnt oder inhaltlich verwässert, hat Angst vor einem mündigen Bürger, so Hartmann.

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St. Ingberter Anzeiger ·
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