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„Ich male wie ein Wilder“: Albert Weisgerber in Briefen und Dokumenten

Sozusagen als Geburtstagsgeschenk, dicht am Geburtstag Albert Weisgerbers im April erscheint ein neues Buch über den St. Ingberter Maler, Albert Weisgerber. Das St. Ingberter Literaturforum (ILF) stellt in Zusammenarbeit mit der Albert-Weisgerber-Stiftung am Montag, 22. Mai, 19 Uhr in der Albert-Weisgerber-Sammlung, Am Markt, St. Ingbert im Sitzungssaal im 4. Obergeschoß die Neuerscheinung der Öffentlichkeit vor. Oberbürgermeister Georg Jung eröffnet die Veranstaltung.
Prof. Gerhard Sauder hat im Nachlass Albert Weisgerbers in der Albert-Weisgerber-Sammlung in St. Ingbert, im Kohl-Weigand-Archiv der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz in Saarbrücken und anderen Quellenorten Briefe und Dokumente des Malers gesammelt und als Buch herausgegeben.
Das Buch „Ich male wie ein Wilder“: Albert Weisgerber in Briefen und Dokumenten“ erscheint jetzt im Gollenstein-Verlag, Blieskastel.
Die Arbeit, wurde von der Stadt St. Ingbert, dem Saar-Pfalz-Kreis und Saar-Toto gefördert. Kurz vor der Fertigstellung des Buches machte Prof. Sauder eine Entdeckung: Ein vergessener Fundus von Dokumenten über Albert Weisgerber kam aus Japan zurück nach St. Ingbert.
Im Zusammenhang mit der bedeutenden Arbeit von Saskia Ishikawa-Franke, die als Dissertation unter dem Titel „Albert Weisgerber: Leben und Werk: Gemälde 1978“ erschien, gab es reichhaltiges Material von Kurt Friedrich Ertel, der 1943 eine Dissertation geplant hatte, die jedoch nicht fertig gestellt wurde. Unter anderem bezog sich Ishikawa-Franke auf dieses Material. Die Dokumente wanderten mit ihr nach Japan.
Prof. Gerhard Sauder wurde 1938 in Karlsruhe geboren, ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt seit 1976 in St. Ingbert. Er studierte an den Universitäten Heidelberg und Paris deutsche und französische Philologie und Kunstgeschichte. Nach der Promotion 1967 und der Habilitation 1973 für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft lehrte er in Heidelberg, dann an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Gastprofessuren führten ihn an die Staatsuniversität von Tbilissi, Georgien und an die University of Melbourne in Australien.
Seit 1986 ist er unter anderem Sprecher des St. Ingberter Literaturforums (ILF) und kümmert sich auf diesem Wege mit um den Ruf St. Ingberts als Stadt der Bildung und Kultur. In fast 25 Jahren kamen mehr als 150 Autoren nach St. Ingbert .
Das St. Ingberter Literaturforum (ILF), die Stadtbücherei St. Ingbert und die Albert-Weisgerber-Sammlung laden zu dieser Buch-Neuvorstellung in die Albert-Weisgerber-Sammlung, Am Markt , 4. Obergeschoß/Sitzungssaal, St. Ingbert sehr herzlich ein.

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