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Ergebnisse der Stadtradel-Kampagne

Vom 11. Juni bis 1. Juli beteiligten sich 370 Radler_innen über ihre Kommunen in Homburg und St. Ingbert und dem Saarpfalz-Kreis an der aktuellen STADTRADEL-Kampagne von Klima-Bündnis und dem saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.

„Fahr Rad. Beweg was.“ lautet das Motto der STADTRADEL-Kampagne im Saarland. Obwohl selbst Petrus offenbar machtlos gegen das nasse Regenwetter war, ließen sich 370 Radler_innen im Kreis nicht vom Wetter abschrecken und umrundeten zwei Mal den Äquator. Die erradelten 84.411 km entsprechen exakt der 2,11fachen Länge des Äquators. Damit ist der Saarpfalz-Kreis mit den Kommunen St. Ingbert und Homburg der aktivste Kreis im Saarland. Alle, die im Saarpfalz-Kreis wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, konnten während der drei Wochen beim STADTRADELN mitmachen. Mit dabei waren viele Radsportler und Freizeitfahrer. Einige Teilnehmer hatten für den Weg zur Arbeit ihr Auto gegen das Rad getauscht wie Marion König aus Ingweiler und Bärbel Brunk aus Limbach zu ihren Arbeitsplätzen in Homburg.
Die Teams in Homburg kamen mit 123 Teilnehmern auf 28.392 km. Eingespart wurden dabei 4 t CO2 . In St. Ingbert machten sich 229 RadlerInnen auf den Weg und legten 52.254 km bei 7.420 kg CO2-Einparung zurück. Die Berechnungen des Klima-Bündnisses nehmen eine Einsparung von 142 g CO2 pro Personen-km an.

„Es war eine klasse Zeit, täglich habe ich versucht, für unser Special Olympics-Team so viel Kilometer wie möglich zu machen.“, schwärmt Hans Jürgen Sträßer, Teamkapitän aus St. Ingbert, dessen Team 1.071 km erradelt hatte. Jürgen Weber ging als Teamkapitän mit dem Eddy-Merckx-Revival-Team an den Start. Mit 4.239,2 km gingen sie für Homburg ins Ziel. Am aktivsten war in St. Ingbert Christian Biehl mit 1.666 km für den ADFC. Die engagiertesten Teams waren die Radlerfreunde Homburg mit 8.910 km für die Nominierung der Stadt Homburg und das Team „Total Normal Bikes“ mit 7.766 km in St. Ingbert. „Der Saarpfalz-Kreis ist der aktivste saarländische Kreis in der Kampagne. Ich danke allen Teilnehmern, insbesondere aber den unterstützenden Städten Homburg und St. Ingbert. Mit Ausblick auf 2017 freue ich mich auf weitere saarpfälzische Radfahrkommunen und Schulen.“ erklärt Landrat Dr. Theophil Gallo. Registriert waren ebenfalls 20 Teilnehmer aus Stadt- und Gemeinderäten. Ein Anliegen ist neben der CO2-Einsparung auch die Verbesserung der Radweginfrastruktur. Speziell in den teilnehmenden Kommunen St. Ingbert und Homburg konnten Schwachpunkte wie gefährliche, zu entschärfende oder unübersichtliche Stellen an den Rad- und Verkehrswegen über die Meldeplattform „RADar“ im Stadtradeln-App oder via Internet eingetragen werden, indem ein Pin mit Angabe der Meldung auf die digitale Straßenkarte gesetzt wurde. Für das kommende Jahr erhoffen sich die Veranstalter noch mehr Resonanz für die Benutzung des Fahrrads im Alltag, um aus den Rückmeldungen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Fahrradverkehr zu erreichen.

 

PM: Pressestelle SPK

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