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SPD: St. Ingbert im demographischen Wandel: Altenpolitik

Eine besondere Herausforderung liegt deshalb darin, die Wahrnehmung nicht auf negative Angst-Szenarien zu beschränken, sondern den demographischen Wandel als Chance für Innovation in St. Ingbert zu begreifen. Kommunen in Zeiten des demographischen Wandels befinden sich im Wettbewerb. Von ihrer Attraktivität hängt es ab, ob es ihnen gelingt, die Bürger zu halten, neue anzuziehen, oder ob sie sie verlieren. Die Kluft zwischen dem Wunsch, den aktuellen Umfang und die hohe Qualität kommunaler Dienstleistungen und Infrastruktur aufrechtzuerhalten, und den finanziellen Möglichkeiten, wird von Tag zu Tag größer.

Vor diesem Hintergrund fordert die SPD die Stadtverwaltung auf, eine ressortübergreifende Gesamtstrategie der Altenpolitik zur Gestaltung des demographischen Wandels zu erarbeiten, die möglichst viele kommunale Akteure und interessierte Bürger einbindet. Die Herausforderungen beziehen sich besonders auf Verbesserungen der Wohnsituation und der Gesundheitsförderung. Denkbar ist auch der Ausbau des Bürgerengagements. Die allgemeine Lebenserwartung steigert sich kontinuierlich. Sie hat sich seit dem 19. Jahrhundert fast verdoppelt. Bereits heute leben 12.000 Hundertjährige und fast 450.000 Neunzigjährige in unserem Land. In den nächsten Jahren wird eine durchschnittliche Lebenserwartung von fast 80 Jahren erreicht werden. Im Jahr 2030 wird der Anteil der über 60jährigen der Bevölkerung auf 35 % angestiegen sein. Diese Zahlen lassen sich auch für St. Ingbert bestimmen.

Alle relevanten Akteure der Altenpolitik können so auf Basis einer breiten kommunalen Datengrundlage Handlungsempfehlungen erarbeiten, um Chancen und Möglichkeiten mit hohem Handlungsbedarf zu definieren. Daraus müssen Handlungskonzepte in konkrete Projekte umgesetzt werden.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017