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Ausstellung Wilfried Georg Barber

Vom Schriftsetzer zum Werbegrafiker, dann Weinbauer in Italien und schließlich freischaffender Künstler. Das Leben von Wilfried Georg Barber ist sicherlich nicht ganz alltäglich verlaufen. Das spiegelt sich auch in den Bildern wieder, die der 1941 in Köln geborene Künstler ab dem 29. Mai in der St. Ingberter Rathausgalerie ausstellt.

Nach der Schriftsetzerausbildung absolviert Barber ein Studium an den Kölner Werkschulen in den Fächern Grafik, Kalligrafie und Malerei. Nach sechs Semestern erwirbt er den Abschluss als graduierter Designer. In dieser Schaffensperiode entstehen auch die ersten abstrakten Bilder mit Beteiligungen an internationalen Foto- und Grafikwettbewerben. Es folgen in den Sechzigern Studienaufenthalte in Frankreich, England, Portugal und Island.

Nach der Tätigkeit als selbstständiger Werbegrafiker in Frankfurt und Darmstadt bewirtschaftet Barber in Oberitalien ein kleines Weingut.

Die einzelnen Schaffensperioden des Künstlers spiegeln die Lebens- und Berufserfahrung wieder, von figürlich-konstruktivistischen Bildern auf Holztafeln bis hin zu Plastiken aus Holz und Marmor. Gelöst vom konstruktivistischen Stil und der metaphysischen Malerei beschäftigt er sich 1989 in seinen Werken mit Materialbildern und Collagen, die Naturerlebnisse abstrahieren. Nach und nach entstehen die ersten Mischtechniken auf Papier, die der Maler als „Caprifoglio“ bezeichnet. Nach dem Rückzug vom Weinanbau eröffnet er im Zentrum der toskanischen Stadt Lucca ein Atelier und entdeckt seinen Hang zur expressionistischer Kunst. 1997 kehrt der Künstler nach Deutschland zurück und betreibt seitdem ein Atelier in Limbach/Baden.

Schwingende Farbräume, die im Betrachter scheinbar eine Komposition aus Klängen und Musik erklingen lassen, kennzeichnen das aktuelle Werk von Wilfried Barber, wobei die Kraft der Farben die Klänge der Notenköpfe und Notenzeilen widerspiegeln.

Wilfried Georg Barber: BilderZeiten; Rathausgalerie St. Ingbert; geöffnet Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr. Weitere Informationen unter Telefon 06894/13519.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017