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Rathausumbau wird teurer – Maßnahme im Zeitplan

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen hat sich allerdings herausgestellt, dass der Umbau teurer wird als ursprünglich geplant.

“ Wir haben uns Transparenz und Offenheit auf die Fahnen geschrieben. Deshalb informieren wir die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig. In erster Linie wird es deshalb teurer, weil der Brandschutz grundlegend verbessert werden muss“, erklärt Roland Wind, Leiter der Abteilung Zentrale Gebäudewirtschaft bei der Stadtverwaltung. „Das führt bei der Größe des Hauses unweigerlich zu einer Kostensteigerung“, so Wind weiter. Da in den letzten beiden Jahren die Stahlpreise erheblich in die Höhe geschnellt sind, wird die Klappladen-Konstruktion ebenfalls teurer als geplant. Für diese Preissteigerung sind die verbesserte Konjunkturlage und eine „Marktbereinigung“ bei Firmen, die in der Lage sind solche Konstruktionen zu fertigen, schuld. Viele dieser Firmen sind von der Bildfläche verschwunden. Deshalb ist die Zahl der Unternehmen, die sich an der Ausschreibung beteiligen können, erheblich eingeschränkt.
Solche Kostensteigerungen seien bei Sanierungsmaßnahmen in dieser Größenordnung normal. Das werde von allen Baufachleuten bestätigt, unterrichtet Wind weiter.
Ebenfalls nicht in die ursprüngliche Kostenrechnung einbezogen ist das Bürgerservice-Center, dessen Einrichtung der Haupt- und Personalausschuss mit überwiegender Mehrheit auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen hat. Die Summe, um die die Kosten steigen, ist noch nicht bekannt. Jetzt eine Zahl zu nennen ist deshalb Spekulation. „Wir warten die Ausschreibungen ab“, erklärt Wind.
Oberbürgermeister Georg Jung ist nach wie vor der Meinung, dass der Entwurf der Frankfurter Architekten Schneider und Schumacher genau der richtige für St. Ingbert ist. „Wir werden ein Rathaus haben, das nicht nur optisch ein Glanzlicht ist“, sagt der Oberbürgermeister. Die neue Fassade werde Aufsehen erregen und St. Ingbert überregional als Zukunftsstadt positionieren. Zudem würden alle Altlasten beseitigt. Noch wichtiger sei aber, dass man nach dem Umbau erhebliche Kosten einsparen werde. „Die Wärmedämmung beim Schneider- Schumacher Entwurf ist optimal“, so Jung. Außerdem spare man erheblich bei den Energiekosten. „Weil unser Energiemodell modern ist und genau wie die gesamte Verwaltungspolitik in die Zukunft weist“, so der Oberbürgermeister.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017