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Umweltministerium und Tierschutzstiftung Saar veranstalten Workshop „Fotodokumentation – eine Alternative zum Mikro-Chip“

Im Rahmen des Workshops „Fotodokumentation – eine Alternative zum Mikro-Chip“, der am Freitag, 20. Januar ab 13.30 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Homburg, Am Forum, in Homburg stattfindet, wird Dr. Carolin Bender eine neue Form der Kennzeichnung vorstellen.

Im Rahmen ihres Forschungs- und Erprobungsvorhaben „Individualerkennungsmethoden bei Reptilien“ hat die Biologin nachgewiesen, dass für einige Reptilienarten eine Identifikation anhand der äußeren Merkmale möglich ist: Insbesondere bei einigen Reptilienarten können Individuen auf Grund ihrer äußerlich erkennbaren und unveränderlichen Merkmale sicher identifiziert werden. Mit Hilfe einer photographischen Aufnahme kann so jede Schlange, jede Echse oder jede Schildkröte ihren eigenen individuellen „Pass“ erhalten.

Zwischenzeitlich hat diese Kennzeichnungsmethode bereits Eingang in die Vorschriften der Bundesartenschutzverordnung gefunden: Bei der Strahlenschildkröte, der Maurischen sowie der Griechischen Landschildkröte und bei der Breitrandschildkröte ist die Fotodokumentation als Kennzeichnung bereits anerkannt.

Mit der Informationsveranstaltung, die vom Ministerium für Umwelt in Zusammenarbeit mit der Tierschutzstiftung Saar durchgeführt wird, sollen interessierte Schildkrötenzüchter und -halter sowie die Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörden mit dieser neuen Art der Kennzeichnung vertraut gemacht werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung für den Workshop, zu dem auch Interessierte willkommen sind, ist nicht notwendig.

Im Rahmen ihres Vortragens wird Dr. Carolin Bender die einzelnen Dokumentationsmethoden am Beispiel von charakteristischen Merkmalen von Bauch- und Rückenpanzer oder einzelnen Nähten der Nackenschilder darstellen und erläutern. Neben einem theoretischen Vortragsteil bietet der Workshop auch die Möglichkeit, in einem Praxisteil die korrekte fotografische Darstellung zu üben.

Folgender Veranstaltungsablauf ist vorgesehen:
13.30 Uhr: Eröffnung und Einführung in das Thema Claudia Behnisch-Hartz, Ministerium für Umwelt
14.15 Uhr: Vortrag mit Diskussion: „Die Fotodokumentation – Erste Erfahrungen im Artenschutzrecht“, Dr. Caroline Bender
15.00 Uhr: Kaffeepause
15.20 Uhr: Workshop-Demonstration am lebenden „Objekt“ Erfahrungsaustausch
16.20 Uhr: Kurzresümee und Schlusswort

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