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Max und Moritz

Die bekannte Wilhelm-Busch-Geschichte „Max und Moritz“ im musikalischen Gewand am 1. und 2. Juni in der St. Ingberter Stadthalle

Nach dem großen Erfolg von „Peter und der Wolf“ hat das Orchester des Staatstheaters einen neuen Klassiker vorbereitet: die bekannte Wilhelm-Busch-Geschichte „Max und Moritz“. Wie die Streiche der bösen Buben im musikalischen Gewand aussehen, kann man am Donnerstag 1. und Freitag, 2. Juni jeweils ab 11 Uhr auf der Bühne der St. Ingberter Stadthalle erleben.

Diese „musikalische Bubengeschichte“ wird vom Saarländischen Staatsorchester unter Leitung von Christophe Hellmann interpretiert. Als Sprecher konnte man den Bariton Stefan Röttig gewinnen. Die sieben bekannten Streiche, von Wilhelm Busch 1864 verfasst, ergänzt durch Vorspiel, Zwischenspiele und Schlussmusik, werden mit allen Registern des Orchesterklanges ausgemalt. Ob das Wehklagen der armen Witwe Bolte um ihre erdrosselten Hühner, das herzerweichende Orgelspiel von Lehrer Lämpel oder das „Rickeracke“ der Mühle, alles wird den Zuhörern eindrucksvoll zu Ohren gebracht. Der Sprecher liest nicht nur die bekannten Wilhelm-Busch-Verse vor, sondern hat auch eine vielseitige Gesangsaufgabe zu erfüllen. So gelingt es immer wieder, die Kinder mit den spannenden Schilderungen der bösen Bubenstreiche in seinen Bann zu ziehen.

Schöpfer dieses ungewöhnlichen „Max und Moritz“ ist Gisbert Näther, erfolgreicher
Potsdamer Komponist und Orchestermusiker. Er hat neben zahlreichen Orchester- und Kammermusikwerken auch das oft gespielte Kinderkonzert „Die Bremer Stadtmusikanten“ und die Orchestersuite „Der kleine Prinz“ geschaffen. Für „Max und Moritz“, wurde er 1996 mit dem Wilhelm-Busch-Preis ausgezeichnet.

Karten zu der Veranstaltung am 1. und 2. Juni kosten für Kinder 3 Euro, für Erwachsene 5 Euro und für Gruppen ab 10 Personen 2,50 Euro. Erhältlich sind sie beim Kulturamt, Telefon 06894/13 521.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017