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FWG: Bürgerservicecenter nicht um jeden Preis

Die Freie Wählergemeinschaft St. Ingbert (FWG) begrüßt grundsätzlich die Idee zur Einrichtung eines Bürgerservicecenters. Die damit verbundene Umorganisation von Verwaltungsabläufen wird dem Bürger einen Nutzen bringen, da seine Anliegen dadurch schneller und für ihn unkomplizierter erledigt werden.

Über die im Raum stehenden Kosten zeigen sich die Freien Wähler allerdings weniger begeistert, da diese hauptsächlich durch Umbauten verursacht werden. Diese sind nach FWG-Meinung zur Erreichung der Service-Ziele nicht unbedingt erforderlich.
‚Es handelt sich bei dem Vorhaben in erster Linie um einen organisatorischen Akt, der zunächst einmal unabhängig von einer Baumaßnahme zu sehen ist.’, macht Fraktionschef Christian Haag die FWG-Prioritäten deutlich. ‚Bei einem Preis von 350.000 plus x ist dem Bürger das Kosten-Nutzen-Verhältnis beim besten Willen nicht mehr zu vermitteln.’

Auf Unverständnis trifft bei der FWG auch das vom Grünen-Vorsitzenden Berthold geäußerte Argument der Kostenersparnis durch eine schlankere Verwaltung. Insbesondere der bei dieser Sparmaßnahme fehlende Weitblick ist aus FWG-Sicht fatal. ‚Die Grünen wollen Geld investieren um zukünftig Personalkosten einzusparen.’, ärgert sich Christian Haag. ,Dabei muss es doch unser oberstes Ziel sein, im Sinne der Standortattraktivität Arbeitsplätze in St. Ingbert zu erhalten.’
Was die Politik immer wieder lautstark von der freien Wirtschaft fordere, müsse selbstverständlich auch für die Verwaltung gelten.

Die FWG hat deshalb für die kommende Sitzung des Haupt- und Personalausschusses beantragt, die Frage der zukünftigen Personalentwicklung in Folge der Einrichtung eines Bürgerservicecenters zu beraten.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017