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Abfall: Mieter schauen weiter in die Röhre

Bereits vor anderthalb Jahren, also noch vor Einführung der Abfallverwiegung in St. Ingbert, hatten die St. Ingberter Freien Wähler (FW) Heribert Gisch, den Geschäftsführer des zuständigen Entsorgungsverbandes Saar (EVS), aufgefordert, die Verwiegedaten für die Bürger zugänglich zu machen.

Das Argument war einleuchtend: Die Bürger sollten ein Gefühl dafür bekommen, was ihr Abfall tatsächlich wiegt. ‘So hätte man viele Gemüter im Vorfeld beruhigen können.’, sagt deshalb auch FW-Fraktionschef Uwe Reyinger (Foto: FW). ’Leider hatte es der EVS seinerzeit verpasst für Transparenz zu sorgen.’

Immerhin: jetzt nach anderthalb Jahren hat es der EVS endlich geschafft, den Bürgern ihre persönlichen Verwiegedaten auch unterjährig im Internet zur Verfügung zu stellen.

Allerdings ist dieser Service aktuell nur für Immobilieneigentümer möglich, Mieter schauen weiterhin in die Röhre. Der EVS verschanzt sich derweil hinter Datenschutzgründen. ‘Hier muss nachgebessert werden.’, sagt deshalb FW-Sprecher Reyinger. Im Zweifel müsse der EVS die Zustimmung des Vermieters einholen, um die Daten zugänglich zu machen, fordert er vom Entsorgungsverband die rechtliche Überprüfung eines solchen Vorgehens ein.

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