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Abfallpolitik in St. Ingbert auf gutem Weg

Eine Pressemitteilung von Stadtratskoalition aus CDU, Familienpartei und Bündnis 90/ Die Grünen zur Eigenbewirtschaftung des Abfalls ab 1. Januar 2016:

Im Dezember 2014 hat die Mehrheit im Stadtrat aus CDU, Grünen und Familien-Partei den Beschluss gefasst, im Abfall-Bereich aus dem EVS auszusteigen. Diese sachgerechte Entscheidung bewahrt die Bürger von St. Ingbert vor der angekündigten massiven Gebührenerhöhung durch den EVS, die für die St. Ingberter Bürgerinnen und Bürger eine deutliche Verteuerung der Müllgebühren bedeutet hätte, z.B. Restmüll von 31 ct/kg auf 48 ct/kg. Durch die von der Koalition betrieben Eigenbewirtschaftung bleibt dieses Gebührenniveau den St. Ingbertern erspart. Der Ausstieg ist ein Erfolg der Koalition: Die kontinuierliche Verringerung der Restmüllmengen in St. Ingbert durch die Müllverwiegung wird fortgeführt. Umweltfreundliches Verhalten wird weiter belohnt. Die Mitarbeiter werden ordentlich bezahlt. Der gute Service bleibt erhalten.

Mit dem neuen Abfallwirtschaftsbetrieb wird zudem ein System etabliert, das kostendeckend arbeitet. Die Gebühren decken die Aufwendungen – anders als beim EVS, wo Schulden zu Lasten der künftigen Generation angehäuft werden. Durch die Verwiegung aller Abfallfraktionen einschließlich des Bioabfalls wird das Verursacherprinzip durch Anreize zur Mülltrennung konsequent umgesetzt. Durch die Verwiegung und die Trennung von Wertstoffen kann der Verbraucher Einfluss auf die Entsorgungskosten nehmen.

Die Koalition dankt den Mitarbeitern der Verwaltung und dem Wirtschaftsprüfer für das große Engagement und die gute Arbeit bei der Vorbereitung des Abfallbetriebes..

Für die Koalition gilt für die Abfallpolitik in St. Ingbert wie für andere Projekte:
Sie achtet auf die Kosten für Bürger und Stadt,
Sie handelt serviceorientiert und bürgerfreundlich,
Sie hat die Zukunft der Stadt immer im Blick

PM: Jürgen Berthold

Kommentare

  1. Gerhard Kettner

    Der Presse Mitteilung des Herrn Berthold muss widersprochen werden. Hier werden die Bürger vorgeführt. Tatsache ist der Müll wird für alle teurer. Die angeführte Zahl von 0,48 cent (EVS) war irgend eine nicht umgesetzte Planzahl. Der EVS hat die Gebühren 2016 jedoch nicht erhöht. Wir sind vorschnell ausgestiegen (ohne Not) und haben jetzt 1.4 Mill. € Schulden. Der Biomüll wird wieder gewogen und das Gewicht bei 120 kg. begrenzt. Für die Restmülltonne werden zusäztlich Gebühren 1,50 € bei Nichterreichen der 5 Kg. gefordert. Für das mehr in der Biotonne 0,15 Cent. Montags bleibt der Wertstoff zu. Ja man will sogar die Standplätze des DUALEN Systems um 20 Plätze reduzieren Rechnen ist Glücksache jedenfalls bei den Grünen. Fazit, wir Bürger zahlen mehr und haben noch 1.4 Mill Schulden dazu. 900 000 € (Kauf der Müllgefässe und Ablöse Baulichkeiten Wertstoffhof) müssen vorab schon über eine Kreditaufnahme finanziert werden. Später kommen dann noch die anteiligen Kosten für die Bilanzverluste 2014 und 2015 des EVS hinzu. Das Müllaufkommen wird sich dann in der Landschaft und auch auf Plätzen in der Stadt niederschlagen. Die anteiligen Personalkosten des unproduktiven Personals innerhalb der Verwaltung sind noch nicht genau festgelegt. Bürger da kommt was auf uns zu!

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