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Abfallverwertungsanlage Velsen verzeichnet Erfolgsjahr

Optimale Auslastung, gute CO2 Bilanz und hoher Ökostromanteil fürs öffentliche Netz.

Mit der Abfallverwertungsanlage des Entsorgungsverbandes Saar in Velsen sind die Saarländerinnen und Saarländer wie auch die Kooperationspartner des Verbandes für die thermische Verwertung ihrer Abfälle gut versorgt.

Nach Beendigung des Vertrages mit der wesentlich kostenintensiveren Abfallanlage in Neunkirchen Ende 2016 war 2017 das erste Jahr, in dem sämtliche saarländischen Restabfälle in der EVS eigenen Anlage in Velsen verarbeitet wurden. Ergänzend wurden noch Mengen des lothringischen Partnerverbandes Sydeme verwertet, was insgesamt zu einer optimalen Anlagenauslastung führte.

Mit einer Gesamtmenge in Höhe von 250.371 Tonnen verzeichnet die AVA Velsen im Jahr 2017 das beste Ergebnis seit Beginn des Anlagenbetriebes.

Damit die Abfallverwertungsanlage so zuverlässig ihre Arbeit machen kann, bedarf es einer umfassenden Betriebsstrategie – angefangen von vorbeugenden Wartungsarbeiten, über vorausschauend geplante Revisionen, bis hin zu einer effektiven Behebung von Mängeln. Verschiedene teils durch die Anlagenmitarbeiter selbst initiierte Optimierungsmaßnahmen sorgten dafür, dass in 2017 die Betriebskosten wiederum gesenkt werden konnten. Die hohe Anlagenverfügbarkeit bewirkte, dass 144.251 MWh Strom produziert und nach Abzug der Eigenversorgung ins öffentliche Netz eingespeist werden konnten.

60 Prozent der in Velsen thermisch verwerteten Stoffe erzeugen bei der Verbrennung kein zusätzliches CO2. Insgesamt weist die AVA Velsen mit der Erzeugung von 57 Prozent zertifiziertem „Grünem Strom“ eine ausgesprochen positive Klimabilanz auf.

 

PM: EVS

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