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Abschlusstreffen des Projekts Familie+

Das Projekt „Familie⁺ – Zusammen gesund leben in Familie und Schule“ ist ein Präventionsansatz zur Förderung gewichtsbezogener Verhaltensweisen in den Lebenswelten von Kindern im Grundschulalter, das im Januar 2020 im Saarpfalz-Kreis

gestartet ist. Das Projekt mit der Laufzeit von drei Jahren wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Projektpartner sind die Universität Konstanz (Fachgruppe Sportwissenschaft, Arbeitsgruppe Sozial- und Gesundheitswissenschaft), die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität (TU) München und das Institut für Gesundheitssport und Public Health der Universität Leipzig sowie die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb). Peb hat sich der Gesundheitsförderung, insbesondere im Bereich Übergewichtsprävention für Kinder und Jugendliche, verpflichtet. Peb setzt sich für einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung ein und arbeitet dafür mit Akteuren aus Wissenschaft, öffentlicher Hand, Wirtschaft, Zivilgesellschaft sowie Akteuren des Gesundheitswesens zusammen. Seit 2010 ist peb im Saarpfalz-Kreis etabliert. Das Kreisgesundheitsamt erarbeitet in „Saarpfalz mit peb – Ein Landkreis macht sich fit“ mit den v. g. Akteuren landkreisweite, vernetzte Lösungen und ist Plattform für einen Austausch.

In Homburg fand jüngst das zweite und zugleich letzte Netzwerktreffen des Projekts „Familie+-Zusammen gesund leben in Familie und Schule“ zum Schuljahresabschluss 2021/2022 statt. Die Grundschulen Bexbach, Bruchhof und Langenäcker sind Teil des im April 2020 gestarteten Projekts, das sich dafür einsetzt, Grundschulkindern ein gutes und gesundes Aufwachsen über die Verknüpfung der Lebenswelten Familie und Schule zu ermöglichen. Neben dem Landkreis Oberhavel und der Stadt Leipzig ist der Saarpfalz-Kreis eine von drei Modellregionen des Projekts. Im Lauf des vergangenen Schuljahres haben die dritten und vierten Klassen Maßnahmen zu den Themen Bewegung, Ernährung, Schlaf und Sitzverhalten umgesetzt. Beteiligt waren insgesamt 350 Schülerinnen und Schülern. Gleichzeitig haben die Eltern dieser Grundschulkinder Materialien erhalten, die sie zuhause nutzen konnten. Alle Materialien wurden auf der Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen von den beteiligten Universitäten entwickelt.

„Wir freuen uns, dass wir mit Familie+ einen weiteren Beitrag dazu leisten können, bei Grundschulkindern und ihren Familien einen gesunden Lebensstil mit mehr Bewegung und ausgewogener Ernährung zu fördern.“, sagt peb-Geschäftsführer Mirko Eichner. „Neu an Familie+ ist, dass die Lebenswelten Schule und Familie zusammengedacht sowie Maßnahmen konzipiert werden, die beide Lebenswelten miteinander verbinden und darüber hinaus an lokale Bedingungen angepasst werden. Die Kinder werden befähigt, das Gelernte vom einen in den anderen Alltag mitzunehmen und dort anzuwenden. Damit wird gesundheitsförderliches Verhalten in beiden Lebenswelten thematisiert, verankert und so verstärkt. Spannend ist auch die Erweiterung um die Themen Schlaf und Sitzverhalten“, so Eichner weiter. „Familie+ schafft die Möglichkeit, neben den Schulen auch die Eltern aktiv einzubeziehen. Gerade in Coronazeiten ist es uns wichtig, durch das vernetzte Zusammenwirken von Kommunen, Institutionen, Vereinen, Schulen und Eltern das gesunde Aufwachsen unserer Kinder und Jugendlichen im Saarpfalz-Kreis zu fördern“, erklärt die Leiterin der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit beim Gesundheitsamt, Diplombiologin Eva Schwerdtfeger, die gemeinsam mit Karin Heid-Schuck vom Sozialen Dienst des Gesundheitsamtes das Projekt betreut.

„Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Kleinsten. Mit dem Projekt und den angesprochenen Themenbereichen wollen meine Mitarbeiterinnen den medialen Einflüssen und Verlockungen auf Verpackungen und Werbung entgegenwirken und einen gesunden Baustein für die Zukunft der Kinder legen“, erklärt Landrat Dr. Theophil Gallo.

Zum Projektabschluss überbrachten Eva Schwerdtfeger und Karin Heid-Schuck gemeinsam mit Friederike Butscher von der TU München allen Grundschülerinnen und –schülern Urkunden und eine Frisbee-Scheibe als Dankeschön für deren Beteiligung, aber auch um dort ein Feedback einzuholen. Alle waren stolz, Teil des Forschungsprojektes gewesen zu sein und legten ihre erworbenen Kenntnisse in den Themen Ernährung, Schlaf, Sitzverhalten und Bewegung dar.

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