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Ärmel hochkrempeln oder Kopf in den Sand stecken

Mutmacher in der privaten beruflichen Weiterbildung: Wenn man in diesen Zeiten auf gute Nachrichten stößt, sollte man sie nicht für sich behalten. Und wenn man auf Mutmacher aufmerksam wird,

ist dies erst recht eine Nachricht wert.

Claudia Wagner betreut im Festo Lernzentrum u.a. die künftigen Industriemeister. Michael Heimann betreut das Festo Technikum, die Private Fachschule für Technik. Beide berichten von steigenden Anmeldezahlen in diesen Bereichen der privaten beruflichen Weiterbildung. Wie passt das in diese Zeit mit ihren verrückten Rahmenbedingungen?

Denn eigentlich sind dies Zeiten der Ungewissheit, und eigentlich herrscht eher Zurückhaltung bei Entscheidungen. Soll ich, soll ich nicht? Besser warte ich mal ab, wie es weitergeht; man weiß ja nicht …

Es gibt aber auch Menschen, die einfach machen. Sie haben den Mut, in ihre berufliche Zukunft zu investieren. Sie glauben daran, dass es besser wird. Und sie tun das dafür, was in ihrer Macht steht, nämlich sich selbst auf ein höheres Qualifikationsniveau bringen. Dabei ist hier unter Investition in erster Linie Zeit und Energie zu verstehen. Die finanzielle Förderung reduziert den Kostenaufwand für die Teilnehmer auf ein Minimum.

Sowohl bei den Industriemeister-Lehrgängen als auch beim Festo Technikum steigen die Anmeldezahlen seit Jahren kontinuierlich und – und das ist die gute Nachricht – gehen auch in Coronazeiten nicht zurück. Das ist kein Selbstläufer, dafür gibt es natürlich Gründe. Festo hat sehr schnell mit der Umstellung auf Online-Schulungen reagiert. Die Produkte werden an die Markterfordernisse angepasst. So startet im Herbst exklusiv mit dem neuen Lehrgang Staatlich geprüfte/r Techniker/in Kraftfahrzeugtechnik Schwerpunkt „Alternative Antriebe“. Die Betreuung durch die produktverantwortlichen Mitarbeiter des Festo Lernzentrums wird von den Teilnehmern besonders gelobt.

Aber das alles sind Angebote bzw. Rahmenbedingungen, die letztendlich angenommen werden müssen. Und wenn man sich die Referenzen der Teilnehmer anschaut, die es geschafft haben, so wird deutlich, dass es keineswegs immer einfach ist. Im Gegenteil, es wird von „Anstrengung“ gesprochen, man muss sich „quälen“ können, „Durchhaltevermögen“ wird gebraucht. Aber es ist auch von persönlichen Erfolgen zu lesen wie „stolz sein, es geschafft zu haben“, von „Lernen, sich besser zu organisieren“, von einer „persönlichen Weiterentwicklung“. Auf den Punkt bringt es das Zitat eines frisch gebackenen staatlich geprüften Technikers: „Nutzt eure Chance, ihr werdet es nicht bereuen!“, ein echter Mutmacher eben.

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