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AKTIVE DEUTSCH-FRANZÖSISCHE SCHULPARTNERSCHAFT

Grenzüberschreitendes Pilotprojekt der Öko-Bildung
Mit dem neuen Projekt „Eine Natur – zwei Sprachen – ein Netzwerk“ wendet sich der französische Verein „ARIENA“ grenzübergreifend an Schülerinnen und Schüler der beiden Nachbarländer Frankreich und Deutschland. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Interreg-Programms IV A gefördert. Projektpartner bei der Realisierung sind die „Grange aux Paysages“ in Lorentzen (Elsass) und das ökologische Bildungs-zentrum Spohns Haus. ARIENA ist ein Verein im Elsass, der aus einer gemeinsamen Initiative von Vereinen, Gebietskörperschaften und Verwaltungen entstanden ist. Ziel der ARIENA ist es, durch Umweltbildung das Verantwortungsbewusstsein der Bürger gegenüber ihrer Umwelt zu verbessern. Mit der französischen „Ecole Primaire“ (Grundschule) aus Sarre-Union und der Grundschule Reinheim konnten zwei weitere Partner gewonnen werden, die das Projekt konkret umsetzen.
In einer ersten Phase besuchten die Gersheimer Grundschüler ihre französischen Kollegen in Lorentzen. Während des zweitägigen Aufenthaltes leiteten die deutschen Kinder ihre Freunde aus Sarre-Union beim Bau eines „Insekten-Hotels“ an. Anschließend wurde die Insektenbehausung auf dem Gelände der dortigen Grundschule installiert. Die zweite Phase des Pilotprojektes wird nun vom 27. bis 28. Juni 2012 in Spohns Haus stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler aus Sarre-Union werden dann zu einem zweitägigen Gegenbesuch nach Gersheim kommen und gemeinsam mit den deutschen Kindern ökologische Erfahrungen sammeln. Kernthema des Aufenthaltes wird das Leben der Bienen und ihr Beitrag zu einem ökologischen Naturkreislauf sein. Spielerisch, aktiv und kreativ  lernen die Grundschulkinder mit allen Sinnen, wie wichtig Bienen für den Erhalt der Natur sind und welchen positiven Einfluss sie auf die Biodiversität haben. Neben der Sensibilisierung für ökologische Themen, stehen insbesondere auch die Aspekte „Spracherwerb“ und  „interkulturelles Lernen“ auf dem Programm. In verschieden Workshops sollen die national-gemischten Gruppen gegenseitige Hemmungen abbauen, voneinander lernen und insbesondere miteinander Spaß haben. Geleitet wird die Maßnahme von Marie-Christine Dussart, Mitarbeiterin des Teams von Spohns Haus. Marie-Christine Dussart: “Diese grenzübergreif-ende Maßnahme stellt sowohl für die Kinder beider Länder als auch für die Pädagogen der beiden ökologischen Bildungseinrichtungen eine große Bereicherung dar.“
Kontakt: www.spohnshaus.de
Foto: E. Peiffer (Spohns Haus)
Imkerei bei Spohns Haus

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