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Aktuelles Programm der Kinowerkstatt

„Der große Trip – Wild“ (Frei.,13.11.,19 Uhr); „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Sa.,14.11.,20 Uhr; So.,15.11.,18+20 Uhr); „Nightmare – Mörderische Träume“ (Sa.,14.11.,22 Uhr; Mo.,16.11.,18 Uhr); „Matrix“ (Mo.,16.11.,20 Uhr); „Krabat“ (So.,15.11.,16 Uhr), „Quartett“ (Mi.,18.11.,16 Uhr)

 

Der große Trip- Wild

Der Film heilt!

Ein Road Movie der ungewöhnlichen Art ist „Der große Trip- Wild“ mit Oscar Preisträgerin Reese Witherspoon, der am Freitag, den 13. November, um 19 Uhr läuft. Zu diesem Kinoabend laden die Kinowerkstatt und der ökumenische ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Saarpfalz recht herzlich ein. „Der große Trip- Wild“ ist die wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Abenteuers. Basierend auf den Memoiren von Cheryl Strayed, die darin ihren Gewaltmarsch auf dem Pacific Crest Trail schildert, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen: Ein unbarmherziger 2000 km langer Weg quer durch die USA. Schon der Titel erinnert stark an den Film „Into the Wild“von Sean Penn, der wahren Geschichte des Christopher McCandless. Dieser begibt sich in die Wildnis, um den Sinn des Lebens zu finden und seine Vergangenheit zu bewältigen. Wie in „Into the Wild“ wird auch hier die Natur sehr realistisch dargestellt und keinesfalls romantisch verklärt, auch Cheryl’s Weg verläuft von Süden nach Norden und zeigt uns wunderbare und vielfältige Landschaften. Man merkt schnell, dass es um Leben und Tod geht und Cheryl oft nahe am Aufgeben ist. Ebenfalls wie in „Into the Wild“ ist für die Hauptfigur Literatur immens wichtig. Deshalb sind immer wieder Zitate passend in den Film eingestreut. Überaus überzeugend sind die Rückblenden in Cheryls Vergangenheit, die uns ihre persönliche Geschichte und das darin entstandene Leid darstellen. So entwickelt sich der Film immer weiter und wir dürfen die taffe aber verletzliche Frau mit all ihren Schattenseiten kennenlernen. Eindringlich, kraftvoll und visuell beeindruckend zeigt „Der große Trip- Wild“ die Gefahren, Schrecken und Freuden dieses kräftezehrenden Fußmarsches, der sie Schweiß, Blut und Nerven kostet, aber gleichzeitig stärker macht und letztlich heilt…

 

Der Staat gegen Fritz Bauer

Günter Rohrbach – Filmpreis für „Fritz Bauer“!

Letzte Woche in Neunkirchen mit dem „Günter Rohrbach-Filmpreis“ ausgezeichnet – jetzt in der Kinowerkstatt: „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (Deutschland 2015) von Lars Kraume – mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Robert Atzorn, Sebastian Blomberg, Stefan Gebelhoff, Cornelia Gröschel, Rüdiger Klink, Dani Levy, Bartosch Lewandowski, Paulus Manker, Michael Schenk, Götz Schubert, Gabriele Schulze, Jörg Schüttauf, Pierre Shrady, am Samstag, den 14. November, um 20 Uhr, sowie am Sonntag, den 15. November, um 18 und 20 Uhr zu sehen.

Mit insgesamt drei Preisen war das Drama der Abräumer des Abends: Bester Film, bester Darsteller und beste Musik. Bundesjustizminister Heiko Maas hielt die Laudatio auf den Filmpreis. Produzent Thomas Kufus und Regisseur Lars Kraume nahmen den Preis freudig entgegen.

Worum geht es? Im Film kämpft der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer 1958 unermüdlich dafür, die Täter der NS-Zeit – allen voran Adolf Eichmann – vor Gericht zu bringen. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise. Der zweifache Grimme-Preisträger Kraume zeichnet das kraftvolle und fesselnde Portrait eines mutigen Mannes und dessen Kampf gegen die scheinbar unzerstörbare Mauer des Schweigens in den eigenen Reihen und in der Gesellschaft in der jungen Bundesrepublik. „Spät, aber nicht zu spät hat die deutsche Öffentlichkeit in Fritz Bauer einen Helden ihrer damals noch jungen Existenz wiederentdeckt.

Burghart Klaußner wurde für seine Hauptrolle als kompromissloser Generalstaatsanwalt ausgezeichnet. „Eine so glückhafte Filmarbeit auch noch preisgekrönt zu sehen ist eine doppelte Freude“, sagte Burghart Klaußner. „Wobei der Preis für die beste Darstellung ohne das Lebenswerk von Fritz Bauer nicht vorstellbar wäre. Diesen mutigen Mann, der sich um Deutschland nach dem Krieg verdient gemacht hat, in Erinnerung zu rufen, war Ziel meiner Arbeit.“

 

Nightmare – Mörderische Träume

1.Film des Filmkollegs

Das Filmkolleg ist zurück! Besprochen wurde am letzten Mittwoch „Nightmare – Mörderische Träume“ (USA 1984) von Wes Craven – jetzt am Wochenende läuft er in voller Länge, und zwar am Samstag, den 14. November, um 22 Uhr und am Montag, den 16. November, um 18 Uhr. „Nightmare on Elm Street“ wie er im Original hiess, unter anderen mit dem noch ganz jungen Johnny Depp, machte den ehemaligen Universitätsprofessor Wes Craven weltberühmt. Er kostete 1984 gerade einmal 1,8 Millionen Dollar und spielte das 15-fache ein. Der Kultfilm machte die Hauptfigur Freddy Krueger zum Prototypen einer Horrorfigur schlechthin.

 

Matrix

2. Film des Filmkollegs

Der Klassiker läuft am Montag, den 16. November, um 20 Uhr: „Matrix“ von Andy Wachowski und Lana Wachowski, mit Keanu Reeves und Laurence Fishburne. Besprochen wird er am Mittwoch, den 18. November, um 19:30 Uhr.

Mit dem dem bahnbrechenden Instant-Klassiker „Matrix“ um den Weltenretter Neo läuteten die Wachowski-Geschwister 1999 bereits das neue Jahrtausend ein und brachten uns u.a. den Bullet-Time-Effekt.

Es gibt zwei Realitäten: eine, die wir jeden Tag sehen und eine andere, die dahinter liegt. In „Matrix“ muss sich Keanu Reeves entscheiden, welche die richtige ist: Thomas A. Anderson (Reeves) arbeitet als Programmierer und führt nebenbei unter dem Pseudonym Neo Jobs als professioneller Hacker aus. Immer wieder beschleicht ihn das Gefühl, dass etwas Unvorstellbares und Geheimnisvolles sein Leben lenkt. Das Gefühl wird zur Gewissheit als die Hackerin Trinity ihm den mächtigen Anführer einer Untergrundorganisation Morpheus (Laurence Fishburne) vorstellt. Morpheus bietet Neo die Möglichkeit eine Wahrheit kennenzulernen, welche die Grenzen seiner Fantasie überschreitet. Neo wird zum Grenzgänger und aus seinem alten Leben, der Matrix, befreit.

Er erwacht in einer für ihn bis dahin unvorstellbaren Realität: Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz ist aus dem Ruder gelaufen. Maschinen haben die Weltherrschaft übernommen und die Menschheit unterworfen. Normalen Menschen wird in ihrem Leben nur eine Scheinrealität vorgespielt. Tatsächlich werden sie von intelligenten Maschinen in riesigen Zuchtanlagen gehalten und dort als lebende Energiequellen missbraucht. Ihre physischen Hüllen sind an eine komplexe Computersimulation, die Matrix, angeschlossen. Die Simulation halten die Menschen für das echte Leben. Nur in der unterirdischen Stadt Zion leben einige wenige Menschen, die sich aus der Matrix befreien konnten. Als Neo zu ihnen stößt, erkennen sie in ihm den Auserwählten, der den bevorstehenden Kampf gegen die übermächtige Maschinerie anführen soll…

 

Krabat

Familienkino

Im Familienkino läuft am Sonntag, den 15. November, um 16 Uhr „Krabat“ (Deutschland 2008) von Regisseur Marco Kreuzpaintner nach dem Roman von Otfried Preußler.

Zum Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wird der 14-jährige Waisenjunge Krabat 1646 Lehrling in einer Wassermühle im Koselbruch bei Schwarzkollm in der Lausitz. Die elf anderen Gesellen behandeln ihn teilweise hart, bringen ihm aber auch die nötigen Fertigkeiten eines Müllergesellen bei. Besonders zum Altgesellen Tonda fasst Krabat zunächst Vertrauen und es entwickelt sich eine Freundschaft. Wie alle Gesellen gerät auch Krabat nach und nach zunächst willig immer tiefer in die Fänge des Meisters, der in den schwarzen Hexenkünsten bewandert ist. Krabat muss erkennen, dass er und die anderen Lehrlinge vom Meister nicht nur in den schwarzen Künsten unterrichtet werden, sondern offensichtlich jedes Jahr einer der Gesellen sein Leben an „den Gevatter“ geben muss, damit der Meister selbst nicht stirbt. Sein Mitgeselle Juro vertraut Krabat einen Weg an, wie er aus der Mühle und den Fängen des Meisters entkommen kann: Ein Mädchen muss ihn beim Meister in der Silvesternacht freibitten, nur dadurch lässt sich das Band an den Meister und die Mühle lösen.

Otfried Preußler schrieb an die Produzenten über den Film: „Froh bin ich, … dass ich in ihrem Film ‚meinen‘ Krabat wiedererkennen kann. Marco Kreuzpaintner hat tatsächlich das Kunststück fertig gebracht sowohl dem Medium Film als auch meinem Buch gerecht zu werden. Es ist ein höchst anspruchsvolles, in sich stimmiges Ganzes entstanden.“ (nach Wikipedia)

 

Quartett

Seniorenkino

Im Seniorenkino in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat St. Ingbert läuft am Mittwoch, den 18. November, um 16 Uhr „Quartett“, (GB 2012) Dustin Hoffman`s originelles Regiedebut mit Maggie Smith, Tom Courtenay, Billy Connolly, Pauline Collins, Michael Gambon, Gwyneth Jones u.a. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bühnenstück von Ronald Harwood, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Angeregt wurde die Geschichte durch den Dokumentarfilm „Il Bacio di Tosca“ über die Bewohner des „Casa di Riposo per Musicisti“ in Mailand, einem Altersheim für Opernsänger und Musiker, das von Giuseppe Verdi gestiftet wurde…

 

PM: Wolfgang Kraus, Kinowerkstatt St. Ingbert

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