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Alle Chancen zur Teilnahme am Modellprojekt „Bürgerarbeit“ müssen voll ausgeschöpft werden

Monika Bachmann, Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport: „Alle Chancen zur Teilnahme am Modellprojekt ‚Bürgerarbeit‘ müssen voll ausgeschöpft werden.“ Dazu werden die Fördermittel zur Unterstützung der „Bürgerarbeit“ nochmals erhöht. Damit werden auch Arbeitsplätze bei den saarländischen Bildungsträgern gesichert und zukunftsfest gestaltet.

Die Grundidee der Modellprojekte „Bürgerarbeit“ besteht in der konsequenten Aktivierung aller hilfebedürftigen Langzeitarbeitslosen bei gleichzeitigem Angebot von gemeinnütziger, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für diejenigen Menschen, die trotz guter konjunktureller Lage auch mittelfristig keine Chance am ersten Arbeitsmarkt haben. Träger der „Bürgerarbeit“ können Kommunen, Verbände, Kirchen oder sonstige karitative Einrichtungen sein, die zusätzliche und gemeinnützige Arbeiten zu vergeben haben. Eine Verdrängung von Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt soll vermieden werden.

Dazu Ministerin Bachmann: „Um die Eingliederungschancen langzeitarbeitsloser Menschen zu verbessern, hat die Landesregierung die Mittel für die aktive Arbeitsmarktförderung im Haushaltsjahr 2012 bereits um 1,5 Mio. Euro oder 35 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsansatz deutlich erhöht. Mit den ursprünglichen sowie den ergänzten Mitteln werden wir zusätzlich auch mehr als 150 Arbeitsplätze bei den Bildungsträgern im Land sichern.“

Insbesondere im Bereich der „Bürgerarbeit“ konnten durch die den saarländischen Jobcentern zur Verfügung stehenden Bundesmittel und der zusätzlichen finanziellen Unterstützung der Landesregierung landesweit bereits knapp 1.150 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für hilfebedürftige Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Dazu Ministerin Monika Bachmann: „Mit dem Modellprojekt wird ein erster Schritt getan, um einen möglichst hohen Anteil langzeitarbeitsloser erwerbsfähiger Hilfebedürftiger durch qualitativ gute und konsequente Aktivierung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren und diejenigen in ‚Bürgerarbeit‘ zu vermitteln, bei denen eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt noch nicht gelungen ist.“

Monika Bachmann stellt allerdings fest, dass bei massiv gekürzten Bundesmitteln auch die bisher bereitgestellten Landesmittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro nicht ausreichen, alle im Land vorhandenen Plätze für die Bürgerarbeit auszuschöpfen. Daraus ergibt sich für Ministerin Monika Bachmann die Notwendigkeit einer Soforthilfe, um die noch offenen Bürgerarbeitsplätze im Saarland besetzen und finanzieren zu können. Bachmann benennt auch die Höhe des Bedarfs: „Wir wollen ‚Bürgerarbeit‘ als innovatives Bindeglied zwischen Aktivierung, beruflicher Qualifizierung und sozial-integrativen Leistungen hier im Land voll ausschöpfen mit dem Ziel verbesserter Vermittlungschancen in reguläre Beschäftigung. Dafür stellen wir weitere 250.000 Euro bereit.“

Bachmann führt abschließend aus: „Mit diesen zusätzlichen Landesmitteln können wir rund 150 weitere Bürgerarbeitsplätze einrichten und den Menschen neue Chancen bieten. Damit stärken wir zugleich auch die soziale Infrastruktur der Kommunen, die zusätzliche und gemeinnützige Tätigkeiten ausführen lassen können. Nicht zuletzt werden auch Arbeitsplätze bei den saarländischen Bildungsträgern gesichert.“

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017