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Allein unter Kelten – Bliesgau-Ranger in danger

Bei der Ferienfreizeit war der Bliesgau Ranger zu Gast im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Getreu nach dem Motto „I wanna be a Bliesgau-Ranger, I wanna live my live in danger“ begab sich Michael Keßler, der Bliesgauranger der Naturwacht Saarland, am 18 Juli in unbekannte Gefilde. Er besuchte die Ferienfreizeit im Keltendorf Taradunum im Europäischen Kulturpark Bliesbruck Reinheim und war einen Vormittag lang allein unter jungen Kelten.
Zusammen mit den vierzehn Jungs und Mädchen erkundete er die Natur und erzählte Geschichten über die Tiere und Pflanzen im Biosphärenreservat. Besonders beeindruckt waren die Nachwuchskelten von den Biber-, Steinkauz- und Siebenschläferpräparaten, die eifrig beschaut, untersucht und gestreichelt wurden.
In der Woche der Freizeit lernten die Kinder aber nicht nur die Natur im Biosphärenreservat kennen, sondern waren außerdem bei vielerlei Aktivitäten äußerst kreativ. Von Schmuck filzen über Feuerschüsseln brennen und Seife und Brause herstellen bis hin zu Baumlandschaften und Naturmobiles basteln, wurde von den beiden Betreuerinnen eine große Bandbreite an Workshops angeboten. Und nebenbei erfuhren die Nachwuchskelten interessante Dinge über die Kultur und das Leben der Kelten. So konnten sie sich beispielsweise selbst davon überzeugen, wie anstrengend und zeitaufwendig es ist, Feuer ohne Streichhölzer zu machen.
Natürlich müssen auch Kelten etwas Essen und so stellten die Kinder und Jugendliche ihr eigenes Stockbrot her und schnippelten eifrig die Zutaten für das Keltenmüsli. Zum Abschluss der tollen Woche wurde dann am Freitag richtig schön geschlemmt – bei Grillwürstchen, Salaten und selbst gemachtem Popcorn.
Die fünf aufregenden Tage vergingen für die Jungkelten wie im Flug und jedes Kind hat nun eine Menge selbst gebastelter Andenken an die ereignisreiche Woche.
Die nächste Mitmachaktion für Kinder ab 10 Jahren startet am 30. Juli. An der Seite eines Archäologen besteht die Möglichkeit, an der römischen Ausgrabung teilzunehmen. Anmeldungen und Infos gibt es bei Michael Ecker (Archäologe): Telefon 0 68 43 / 90 02 30.

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St. Ingberter Anzeiger ·
1865–2017