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Alles rund um Ton und Lehm – Großer Töpfermarkt

Knapp 30 Aussteller präsentieren beim Töpfermarkt am 18. August  im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum Bad Sobernheim ihre  Waren. Töpfer aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg werden viele interessante Objekte von der einfachen Gebrauchskeramik bis hin zu anspruchsvollem Kunsthandwerk anbieten. Zu bewundern sind auch bemalte Unikate aus Porzellan und die Herstellung von Glasperlen.

 

Für die jüngsten Museumsbesucher besteht die Möglichkeit, sich selbst mit Lehm und Ton zu befassen: sie können beispielweise  Tonobjekte selbst herzustellen oder unter Anleitung an der historischen Lehmwerkstatt arbeiten. Als Mitbringsel für zu Hause empfiehlt sich – natürlich neben den diversen Tonwaren – frisch gebackenes Brot, Brötchen und Kuchen aus dem Back- und Rathaus Hasselbach oder Wurstwaren aus der historischen Metzgerei Wöllstein. Auch im Museumsladen warten viele hübsche Souvenirs.

 

Als zusätzliches Programm bietet das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum am 17. und 18. August  Einblicke in das Leben um die Jahrhundertwende an.  Die Projektgruppe  „Alltag um 1910“ des Freilichtmuseums wird in der Baugruppe Hunsrück-Nahe im Schusterhaus Wallhausen zeigen, wie sich der Alltag vor einhundert  Jahren abgespielt haben könnte.

Morgens in der Frühe holen die Mägde Holz, um den Ofen anzuheizen. Für die Kurzwäsche wird Wasser aus dem Brunnen geholt und auf die Krüge der Waschsets im Haus verteilt. Anschließend wird das Frühstück vorbereitet: es gibt ein nahrhaftes Frühstück, um genug Energie für den arbeitsreichen Arbeitsalltag zu besitzen. Rühreier mit Speck, selbst gebackenes Brot, eigene Marmelade, Hausmacher Wurst und gute Butter von der Milch eigener Kühen gehören genauso zu einer zünftigen Brotzeit wie eine Tasse Muckefuck.
Unter diesem Getränk kann sich die heutige Generation nichts mehr vorstellen: Muckefuck ist der liebevolle Spitzname für Korn- oder Zichorienkaffee, der aus geröstetem Getreide oder Pflanzenwurzeln besteht.

So gestärkt, begeben sich die Mägde an die Hausarbeit: sie waschen, fegen und gehen der Bäuerin bei der Herstellung des Mittagessens zur Hand. Die Bäuerin kocht je nach Wochentag einen bestimmt Typus von Essen: samstags gibt es oft einen Eintopf, sonntags stehen Suppe, Braten und Nachtisch, meistens Kompott, auf dem Speiseplan.

Weitere Informationen unter Tel.: 06751/855880 oder www.freilichtmuseum-rlp.de.

PM: Stiftung Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum

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