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Angelika Lauriel an der Gemeinschaftsschule Gersheim

Da weiß man doch, warum man all diese Vokabeln und Satzstrukturen lernt, wenn man sie einmal „in echt“ anwenden kann.

Zum zweiten Mal hatte die Gemeinschaftsschule Gersheim eine Autorin eingeladen, die ihre Jugendbücher zweisprachig schreibt … und in beiden Sprachen vorliest.

Angelika Lauriel ist eine saarländische Schriftstellerin, sie wohnt immer noch im Saarland, also quasi um die Ecke und kann so bequem die Schulen erreichen um vor Schülerinnen und Schülern mit französischen Sprachkenntnissen zu lesen.

Aber natürlich nicht nur lesen! Es ist der Autorin auch wichtig, mit ihrem Publikum ins Gespräch zu kommen. Zum einen will sie sicherstellen, dass keine Verständnisschwierigkeiten das Lesevergnügen schmälern. Deshalb erkundigt sie sich nach den Passagen in französischer Sprache, welche Informationen bei ihren Zuhörern angekommen sind. Perfekt passend war auch der Service im Vorfeld. Angelika Lauriel hatte Vokabellisten geschickt, mit deren Hilfe sich die Klasse schon einmal vorbereiten konnte.

Außerdem wird natürlich über das Schreibhandwerk gesprochen. Warum wird an einer spannenden Stelle unterbrochen? „Cliffhanger“ nennt man solche Passagen, an denen man gespannt ist, wie es im nächsten Kapitel weitergeht. Und überhaupt – wie wird Spannung beim Schreiben erzeugt? Das sind Kenntnisse, die einem aufmerksamen Schüler bei jedem Deutschaufsatz zugute kommen können.

„Le secret du bunker/Das Geheimnis des Bunkers“ heißt das Buch um das es ging und wie der Titel vermuten ließ: Für Spannung war gesorgt.

 

PM: Gabriele Dippel

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